Coronavirus

Auf dieser Seite haben wir die wichtigsten Informationen, Downloads und weiterführenden Links zum Coronavirus für Sie zusammengestellt.

 

Weitere Informationen rund um das Coronavirus erhalten Sie ab sofort von Montag bis Freitag von 7:00 bis 18:00 Uhr über das Bürgertelefon:

Tel: 06841/104-7306

 

Abstrichstation auf dem DSD-Gelände

Der Saarpfalz-Kreis hat in Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland (KVS) ein Abstrichzentrum für Corona-Verdachtsfälle auf dem DSD-Gelände, Am Forum 1, Homburg, eingerichtet. Der Betrieb der Station besteht in einer so genannten „Drive in“-Lösung. Die Personen, die zur Testung kommen, müssen dabei das Auto nicht verlassen; dies dient dem vorbeugenden Infektionsschutz. Aber auch Menschen, die zu Fuß kommen, werden getestet. Es wird darauf hingewiesen, dass ausschließlich Personen mit einer ärztlichen Laborüberweisung, die die/der behandelnde Ärztin/Arzt veranlasst, abgestrichen werden. 

Die Öffnungszeiten sind in der Regel täglich - auch am Wochenende - von 10 bis 14 Uhr; sie können bei Bedarf jedoch kurzfristig angepasst werden.

 

Aktuelle Fallzahlen:

Die Anzahl der bestätigten am Coronavirus erkrankten Personen (fortlaufende Liste) im Saarpfalz-Kreis hat sich auf 242 erhöht  (Stand: 6. April)

Diese verteilen sich auf die Städte und Gemeinden wie folgt:

Homburg: 45
St. Ingbert: 73+ 2 (Besucher)
Mandelbachtal: 28
Kirkel: 24
Blieskastel: 23
Bexbach: 16
Gersheim: 5

Wohnorte außerhalb des Saarpfalz-Kreises: 26

Genesene: 36

Erreichbarkeit der Hotline des saarländischen Gesundheitsministeriums

Das saarländische Gesundheitsministerium hat eine Hotline für allgemeine Fragen zum Coronavirus im Saarland eingerichtet, die montags bis freitags zwischen 7.30 bis 18.30 Uhr  erreichbar ist unter (0681) 501-4422. Zusätzlich werden die Anliegen und Fragen der Bürgerinnen und Bürger auch samstags zwischen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr beantwortet. Wegen geringer Anrufzahlen wird die Hotline an Sonn- und Feiertagen eingestellt. Die Zeiten können sich je nach Lage ändern und bei Bedarf wieder ausgeweitet werden.

Via Mail erreicht man das eingerichtete Lagezentrum zum Corona-Virus unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

DAS GESUNDHEITSAMT INFORMIERT

Seit Anfang Dezember 2019 kommt es zu steigenden Fallzahlen einer neuen Atemwegserkrankung. Als Verursacher wurde ein neues Coronavirus identifiziert. Die Erkrankung trat zuerst in China auf, sie breitet sich derzeit weltweit aus.

Das Coronavirus verursacht meist eher milde Erkältungssymptome wie Husten oder Schnupfen, es kann durchaus aber auch zu schweren Infektionen der Atemwege und zu Lungenentzündungen führen.

Was tun bei Symptomen? Ein Wegweiser!

Mit Fortschreiten der Pandemie des neuen Coronavirus SARS-CoV-2 wächst die Besorgnis über eine mögliche Infektion. Aus diesem Grund möchten wir Sie ausführlich über die möglichen Symptome und das Testverfahren informieren. Nach wie vor befinden wir uns in der Influenza „Hochsaison“ und es gibt noch viele weitere Erreger, die Atemwegserkrankungen verursachen können. Zusätzlich kann auch der vermehrte Pollenflug ähnliche Beschwerden hervorrufen.

Deshalb ist eine sorgfältige Abwägung Ihrer Symptome wichtig.

Wenn Sie unter Fieber, Abgeschlagenheit, Gliederschmerzen, Halsschmerzen. Husten, Schnupfen oder Durchfall leiden und sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiert aufgehalten haben oder Kontakt zu einem nachweislich Erkrankten hatten, sollte ein Test in Erwägung gezogen werden. Hierfür wenden Sie sich bitte telefonisch an Ihre Hausärztin oder Ihren Hausarzt. Am Abend und an den Wochenenden stehen die hausärztlichen Bereitschaftspraxen, erreichbar unter der Telefonnummer 116117, zur Verfügung. Dort wird man mit Ihnen Ihre Symptome besprechen und im Verdachtsfall entweder den Test selbst durchführen oder eine Überweisung für ein sogenanntes ambulantes Abstrichzentrum ausstellen.

Ambulante Abstrichzentren werden nun in allen Landkreisen errichtet, um eine rasche und unkomplizierte Testung zu ermöglichen. Sehr rasch wurde so auf die Situation reagiert, dass sich zunächst lange Warteschlangen an den bereits errichteten Zentren gebildet hatten und von Verzögerungen berichtet wurde.

Trotz der raschen Reaktion auf die veränderte Lage und der Optimierung des Testprozesses ist es dennoch denkbar, dass ein Abstrich nicht sofort an dem Tag durchgeführt werden kann, an dem Ihre Ärztin oder Ihr Arzt Ihnen die Überweisung ausgestellt hat.

Bitten reagieren Sie in diesem Fall mit Geduld und Besonnenheit. Verhalten Sie sich so, als sei ein Weitertragen der Infektion möglich.Das bedeutet konkret, das Einhalten einer sogenannten freiwilligen häuslichen Quarantäne. Meiden Sie generell soziale Kontakte,  insbesondere zu sogenannten Risikogruppen wie Älteren oder kranken Menschen.

Hygienetipps

Um das Risiko einer Übertragung zu vermindern, können Sie selbst aktiv werden:

• Betreiben Sie eine gute Händehygiene (waschen Sie Ihre Hände gründlich mit Seife und schäumen Sie alle Finger ein)
• Vermeiden Sie Händeschütteln
• Niesen und husten Sie in Ihre Armbeuge
• Wenn Sie Ihre Nase geschneuzt haben, entsorgen Sie bitte das Taschentuch in einen möglichst verschließbaren Mülleimer
  und waschen Sie anschließend Ihre Hände
• Fassen Sie sich möglichst wenig ins Gesicht
• Meiden Sie Reisen in Risikogebiete (die Risikogebiete werden fortlaufend angepasst, siehe Seite vom RKI)
• Meiden Sie große Menschenmengen, Flughäfen, Bahnhöfe

Wennn Sie Symptome haben und auf einen Abstrich warten, empfehlen wir Ihnen auch eine räumliche Trennung in Ihrer häuslichen Gemeinschaft. Schlafen Sie möglichst getrennt von Ihrem Partner, nehmen Sie Mahlzeiten getrennt ein, nutzen Sie wenn möglich ein eigenes Badezimmer. Durch diese Maßnahmen kann eine weitere Übertragung der Infektion vermieden werden.

Wir bitten Sie dringlichst, den oben beschriebenen Weg einzuhalten, wenn Sie befürchten, sich mit dem neuen Coronavirus infiziert zu haben. So kann schnellstmöglich eine gute Versorgung in die Wege geleitet werden.

Bei einer bestätigten Infektion werden durch das Gesundheitsamt aktiv alle Kontaktpersonen des Erkrankten ermittelt. Sollten Sie zu diesem Personenkreis gehören, werden Sie aktiv vom Gesundheitsamt kontaktiert. Auf diese Art können Verdachts- und Krankheitsfälle optimal versorgt werden und Kontaktpersonen ermittelt werden. Ein Abweichen von diesem Vorgehen kann zu Verzögerungen führen.

Durch das gute Zusammenwirken aller Beteiligten können wir es schaffen die ärztliche Versorgung optimal zu gestalten. Die Akteure im Gesundheitssystem haben Erfahrung im Umgang mit übertragbaren Infektionskrankheiten. Bleiben Sie deshalb vor allem ruhig und besonnen. Auch das schützt Ihre Gesundheit und die Ihrer Lieben.

Ihr Team vom Gesundheitsamt

 

Information der Kassenärztlichen Vereinigung

Seit Montag, 16. März, hat die Kassenärztliche Vereinigung Saarland den mobilen Entnahmedienst (Testung auf COVID-19) auf stationäre Entnahmestellen/ Anlaufstationen umgestellt. Seitdem erhalten Patienten, die telefonisch Kontakt aufnehmen und die Kriterien des RKI für eine Abstrichentnahme erfüllen, eine Laborüberweisung (Muster 10) in zweifacher Ausfertigung.

Die überweisende Praxis informiert die Patienten über die jeweils nächste Entnahmestelle. Die Entnahmestellen können NUR mit diesem Muster aufgesucht werden. Das Laborergebnis wird der überweisenden Praxis mitgeteilt.

Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass eine Abstrichentnahme nach wie vor ausschließlich auf Veranlassung des behandelnden Arztes erfolgt. Die Ärztinnen und Ärzte, die die Abstriche entnehmen sind nicht befugt, Untersuchungen vorzunehmen. Sie sind auch nicht befugt, Abstrichentnahmen bei nicht angemeldeten Patientinnen und Patienten durchzuführen.

Die Patienten sollen sich bis dahin zuhause aufhalten. Unser Ziel ist es, potenziell infizierte Patienten möglichst aus den Praxen fernzuhalten. Patienten sollten daher auch weiterhin dazu aufgerufen werden, bei einem Verdacht zunächst zuhause zu bleiben und sich telefonisch mit ihrem behandelnden Arzt in Verbindung zu setzen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit der Kontaktaufnahme über die Rufnummer 116117. Die Kontaktmöglichkeit über die 116117 besteht weiterhin auch am Wochenende und in sprechstundenfreien Zeiten.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Internetseite der Kassenärztlichen Vereinigung Saarland.

 

Anträge für Notbetreuung

Den Antrag für die Notbetreuung im Kindergarten finden Sie hier. Bitte beachten Sie, dass der Antrag im Kindergarten abgegeben werden muss.

Den Antrag für die Notbetreuung in der Schule finden Sie hier.

Aktuelle Informationen zur Einstellung des Unterrichts an saarländischen Schulen finden Sie auch auf der Internetseite des Saarländischen Bildungsministeriums.

 

Hier finden Sie weitere Informationen:

Aktuelle Informationen zum Coronavirus im Saarland finden Sie auf der Internetseite der Landesregierung.

Aktuelle Pressemitteilungen des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie im Saarland zum Thema Coronavirus finden Sie hier.

Folgende Informationen finden Sie auf den Internetseiten des Robert-Koch-Instituts:

Das Auswärtige Amt informiert mit einem Merkblatt.

Auf der Internetseite der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration finden Sie aktuelle Informationenen zum Coronavirus in verschiedenen Sprachen.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat ebenfalls Informationen und Material zum Coronavirus zusammengestellt.


Gesundheitsamt - Gesundheitsaufsicht
 
Am Forum 1
66424 Homburg
 
Telefax: 06841 104-7501
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dienstzeiten: Mo-Do 8.00-12.00 Uhr und 13.00-15.30 Uhr, Fr 8.00-12.00 Uhr und 13.00-15.00 Uhr sowie nach Vereinbarung

Kontakt

  Am Forum 1
     66424 Homburg

  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  (0 68 41) 1 04 - 0

  Rechtssicherer Kontakt

Kreissparkasse Saarpfalz
IBAN: DE92594500101010912200
BIC: SALADE51HOM

Der Saarpfalz-Kreis

logo spk w