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Willkommen im Saarpfalz-Kreis

„Zunächst einmal sind wir linksrheinisch. Die Pfalz steht noch ins Haus, Lothringen liegt vor der Tür.“ beschrieb der Kulturjournalist Fred Oberhauser die Saarpfalz. Tatsächlich prägt die gute Nachbarschaft zu Frankreich und zur Pfalz unsere Region.

Der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim - eine deutsch-französische Kooperation und europäisches Zentrum der archäologischen Forschung  -  lädt mit seinem 70 Hektar  großen Park, der römischen Taverne und dem Museum „Maison Jean Schaub“ zum Aufspüren keltischer und römischer Wurzeln ein.

Im 19. Jahrhundert gehörte die Region zu Bayern, konkret zum linksrheinischen Bayern, das für die Werte der Französischen Revolution stand. Die deutsche Demokratiebewegung, die mit dem Zug auf das Hambacher Schloss in der Pfalz zunächst 1832 ihren Höhepunkt fand, ging von Homburg aus.

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Der Landrat informiert

Foto: Landrat Dr. Gallo

Liebe Mitbürgerinnen,
liebe Mitbürger,

 

am 8. Mai des vergangenen Jahres jährte sich das Ende eines verheerenden Krieges zum 75. Mal. Der 8. Mai ist als „Tag der Befreiung“, als ein Gedenktag, in die europäische Geschichte eingegangen. Und es war der sechste Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland, Richard von Weizsäcker, der zum 40. Jahrestag der Beendigung der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft im Jahr 1985 mit seiner Rede im Bundestag eine völlig neue Perspektive auf den 8. Mai eröffnet hat. Bis dahin war das Datum eher nicht als „Tag der Befreiung“ empfunden worden, sondern – vor allem von Zeitzeugen – als Tag der Niederlage, der Schmach, des Untergangs, der Demütigung. Richard von Weizsäcker hat mit dieser Rede Geschichte geschrieben, eine Rede, die die Welt verändern sollte. 

Sich der Wahrheit zu stellen, fiel zu dieser Zeit und auch früher vielen Menschen schwer. Die aus der Leugnung und Verdrängung in der Folgezeit entstehenden gesellschaftlichen Konflikte prägten die Bundesrepublik. Das ist die eine Seite von Weizsäckers Rede: Er hat Deutschland von diesem Trauma und der inneren Zerrissenheit befreit. Aber er hat die Menschen nicht von ihrer Verantwortung befreit, sondern ihnen fundamentale Aufträge mitgegeben. Von Weizsäcker entließ die Deutschen explizit nicht aus ihrer Verantwortung für das, was geschehen war. Vielmehr erwachse aus dem Wissen über die Geschehnisse der Vergangenheit die zwingende Verpflichtung, Verantwortung zu übernehmen – vor allem Verantwortung gegenüber der Jugend, gegenüber den Menschen, für die die Vergangenheit immer weiter verblasst, gegenüber den Menschen, die bald keine Zeitzeugen mehr fragen können, was damals war und warum das alles geschehen konnte

Dem 8. Mai jährlich, nicht nur zu besonderen Jubiläen, Tribut zu zollen, sehe ich als einen unerlässlichen Bestandteil der Erinnerungskultur, die es zu pflegen gilt. Dass in den vergangenen Jahren rechte Gruppierungen, Ideologen und Ideologien zunehmend Zulauf bekamen und bekommen, dass unkaschierter Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Hass auch gegeneinander so zunehmen konnten, dokumentiert, dass die von Weizsäcker geforderte Verantwortung in vielen Köpfen nicht angekommen scheint und keine Lehren aus der Vergangenheit gezogen wurden. Wir wissen aber, dass wir aus der Geschichte lernen müssen, aus den dunkelsten Jahren deutscher Geschichte zwischen 1939 und 1945. Wir wissen, dass wir wegen dieser Geschichte eine besondere Verantwortung gegenüber unserer Jugend haben, für die all diese Dinge mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Das Geschehene können wir nicht ungeschehen machen, aber uns bestmöglich dafür einsetzen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt, auch nicht annäherungsweise. Daher sind auch gelebte Partnerschaften zwischen Schulen, Landkreisen und Gemeinden so wichtig, um die verantwortungsvolle Erinnerung zu bewahren. Durch unsere Kreispartnerschaften mit Frankreich, Polen, der Ukraine, aber natürlich auch mit den USA, haben wir die Chance, mehr über andere Länder und Kulturen zu erfahren, Brücken zu bauen, und schließlich eine Einheit zu bilden, die uns weiterhin Frieden in Europa sichert.

Einen aktiven Beitrag zur Erinnerungskultur leistet die überregionale Ausstellung über die Deportation von 6500 Jüdinnen und Juden „Gurs 1940“, die aktuell im Stadtarchiv Homburg zu sehen ist. Sie erzählt von der Verschleppung der jüdischen Bevölkerung aus Baden und aus Teilen des heutigen Rheinland-Pfalz und des Saarlands nach Südfrankreich. Auf 29 Tafeln wird gezeigt, wie die Jüdinnen und Juden vertrieben wurden, wie die örtliche Bevölkerung sich verhielt, was die Deportierten in Südfrankreich erwartete und wie die Verbrechen in der Nachkriegszeit aufgearbeitet wurden.

Es ist unsere Pflicht, das Andenken an die Menschen zu wahren, die unter den Gräueltaten des NS-Regimes leiden mussten und ihr Leben verloren. Das ist die Verantwortung, die uns Richard von Weizsäcker am 8. Mai 1985 ins Stammbuch geschrieben hat. Daraus erwächst z. B. Verantwortung der Älteren gegenüber den Jüngeren, der Lehrerinnen/Lehrer gegenüber den Schülerinnen/Schülern, der Kommunen und Kreise gegenüber ihren Einwohnerinnen/Einwohnern. Und es erwächst persönliche Verantwortung, eingedenk des Satzes des Widerstandskämpfers Willi Graf: ‚Jeder Einzelne trägt die ganze Verantwortung'.

 

Ihr

Dr. Theophil Gallo
Landrat des Saarpfalz-Kreises
Vorsitzender der Siebenpfeiffer-Stiftung
Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Saar e. V.

 

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