Die "Ludwigsbahn" nach Bexbach

Die Ludwigsbahn in Bexbach.
 
Unter der Leitung von Paul Camille von Denis, dem Erbauer der ersten deutschen Bahnlinie von Nürnberg nach Fürth und einem "Veteran" des Hambacher Festes 1832, wurde von 1845 bis 1849 die "Pfälzische Ludwigsbahn" gebaut. Die Trasse führte von der "Rheinschanze", dem späteren Ludwigshafen, zur bayerisch-preußischen Grenze nach Mittelbexbach. Der Bexbacher Bahnhof ist somit der älteste des heutigen Saarlandes. Mit der Bahnlinie war vorrangig die Absicht verbunden, einen optimalen Anschluss an die Kohlegruben im preußischen Saarrevier herzustellen.

Parallel dazu wurde deswegen auch eine Bahnlinie her von Neunkirchen/Heinitz nach Bexbach angelegt. Die pfälzischen Kohlebergwerke in St. Ingbert sowie in Bexbach selbst wurden nicht an die Schiene angebunden - der Kohlentransport fand auf beiden Gruben nach wie vor per Pferdefuhrwerk statt. Dass die beiden Staatsbetriebe ohne Anschluss an die Eisenbahn blieben, hatte den Hintergrund, dass die auf ihnen abgebauten Mengen als zu gering angesehen wurden; der Transport großer Mengen preußischer Staatskohle hingegen versprach lukrative Geschäfte.

Weitere Bahnlinien wurden 1857 (Homburg-Zweibrücken), 1867 (St. Ingbert-Zweibrücken), 1879 (Homburg-Saargemünd bzw. Bad Münster am Stein) sowie 1904 (Homburg-Saarbrücken) in Betrieb genommen. Die Privatgrube Frankenholz, deren Förderung jene der Staatsgruben um ein Vielfaches überstieg, wurde mit der damals längsten Drahtseilbahn ("Luftbahn") der Welt an den Bahnhof in Bexbach angebunden.

Literaturangaben
Annette Molter-Klein: 150 Jahre Bahnhof Bexbach 1849 - 1999 ( = Sonderheft 1992 der Saarpfalz, Blätter für Geschichte und Volkskunde) St. Ingbert 1999.

 

 
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