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Der Landrat informiert

Foto: Landrat Dr. Gallo

Liebe Mitbürgerinnen,
liebe Mitbürger,

was die Experten Ende vergangenen Jahres vorausgesagt hatten und dabei nur wenig Hoffnung auf Richtungsänderung ließen: Die Coronavirus-Infektionszahlen schießen durch die Decke – und das auch im Saarpfalz-Kreis. „Wir können nicht sagen: ‚Es war nicht zu erwarten‘. Und gleichzeitig empfinde ich die Zahl von derzeit knapp 300 Neuinfektionen am Tag (20. Januar) als surreal, dann wiederum ahnend, dass dies nicht das Ende der Fahnenstange ist. So real wie die mit dem Virus infizierten Personenzahl ist auch die Belastung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Gesundheitsamt. Dies zu leugnen, wäre schlichtweg falsch und würde rein gar nichts zum Besseren wenden. Nicht zuletzt merkt die Bevölkerung selbst, wie schwer es ist, verlässliche Informationen mitunter zu individuell bestehenden Anliegen nicht nur zeitnah, sondern überhaupt persönlich über unser Gesundheitsamt zu erhalten. Wir werden uns zurzeit nur noch auf das Abarbeiten der Masse konzentrieren, so will ich es mal bezeichnen, und können und werden, so leid es mir auch tut, nur noch in Ausnahmefällen eine persönliche Ansprache vornehmen. Die Verwaltungsspitze ist mit in der Verantwortung, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes zu schützen und gleichzeitig dafür Sorge zu tragen, dass die notwendigen Datenerfassungen und -übertragungen von Indexpatienten und Kontaktpersonen auch bei der aktuellen Inzidenz weiterhin gewährleistet werden können. Das erfordert an diesem Punkt tatsächlich auch die Mithilfe – oder besser das Verständnis – aller außerhalb der Verwaltung direkt betroffenen Personen, aber auch von der Gesamtbevölkerung.

Es bleibt sicher für alle eine Herausforderung, sich nach stets ändernden Verordnungen, Beschränkungen, Vorgaben usw. einen Weg durch das Dickicht zu bahnen und dennoch mit Gelassenheit, Zuversicht und auch Vertrauen auf die verantwortlichen Akteure ‚die Spur zu halten‘. Besonders belastend für die Menschen empfinde ich die Isolation nicht nur aufgrund einer möglichen Infektion, sondern die Isolation, die durch die angemahnte und auch unbedingt notwendige Kontaktreduzierung gerade älteren Menschen viel abverlangt. Wie bekommen wir diesen Spagat hin? Ich muss diese Frage offen lassen in der Hoffnung, dass sich die Lösung bei jedem Einzelnen findet, der eigenverantwortlich, achtsam und rücksichtsvoll anderen gegenüber und weitsichtig mit der Corona-Thematik insgesamt umgeht. Zu einem guten Umgang mit dieser Situation zähle ich ganz sicher nicht das Verhalten von Personen, die bei ihren Zusammenkünften auf den Straßen den Demokratiebegriff und auch die Freiheiten unseres Versammlungsrechts ausnutzen und für ihre eigenen, rein persönlichen Ziele und Zwecke missbrauchen, dabei u. a. die Pflicht zum Tragen von Masken demonstrativ ignorieren und dadurch ihre Mitmenschen wissentlich einer Gefahr aussetzen. Leider steht im Grundgesetz, auf das sich so mancher beruft, nichts zu selbstverständlichen Grundwerten, fehlen Begriffe wie Rücksichtnahme, Toleranz, Anstand und Respekt als eigentlich selbstverständliche Menschenpflichten. Ich appelliere deshalb eindringlich an jene Menschen, die ihre eigenen Vorstellungen und Regeln als die einzigen Wahren erachten, Rücksicht zu nehmen und all diejenigen zu respektieren, die in der ihnen übertragenen Verantwortung mit an der Bekämpfung der Pandemie arbeiten, die Entscheidungen treffen und andererseits annehmen – auch wenn sie nicht allen schmecken – in der Hoffnung, die Pandemie auch irgendwann möglichst schadlos zu überstehen.

Die Ermittlungsbemühungen des Gesundheitsamtes konzentrieren sich derzeit verstärkt auf Schulen und Kitas, um grundsätzlich komplette Schließungen dort zu vermeiden. Das kann angesichts der Entwicklung leider nicht mehr ausgeschlossen werden. Das haben Fälle von Kitaschließungen in der Vergangenheit bereits gezeigt, jetzt hat es im Kreis, wie berichtet, eine erste weiterführende Schule getroffen. Fakt ist, dass in diesen Einrichtungen Infektionen unter den Kindern und Jugendlichen im Vergleich zu den vorangegangenen Infektionswellen verstärkt auftreten. Jetzt sind es die Kinder und Jugendlichen, die Schülerinnen und Schüler, die in den Focus rücken, die aber auch so schon während der Pandemie vieles ein- und wegstecken mussten. Ich sehe aber auch, wie viele der jungen Generation sich sehr geduldig mitanstrengen und die Regeln ertragen, die ihnen auferlegt werden. Das möchte ich an dieser Stelle einmal bewusst anerkennen und ausdrücklich loben. Aber ihre Kraft dürfen wir sicher nicht überschätzen, schon gar nicht ihre Bedürfnisse ignorieren. Auch das ist ein Gebot der Stunde.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

Dr. Theophil Gallo
Landrat des Saarpfalz-Kreises
Vorsitzender des Biosphärenzweckverbandes Bliesgau

 

 

 

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