Neubau mit vier Klassenräumen und zwei Differenzierungsräumen

Der traditionelle Spatenstich hat nicht an Attraktivität verloren. Er zeigt an, dass etwas vorangeht und diese Tatsache wird von den Beteiligten aus unterschiedlichen Beweggründen zumeist mit Erleichterung aufgenommen. So auch beim jüngst durchgeführten Spatenstich an der Gemeinschaftsschule Gersheim, die durch einen Neubau nun erweitert wird. Der kleinen Zeremonie wohnten neben Landrat Dr. Theophil Gallo und Schulleiter Günther Clemens auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachbereiche Immobilienmanagement und Schulverwaltung im Kreis, der ausführenden Baugewerbe sowie Gersheims Bürgermeister Michael Clivot bei.

Erleichterung bei Landrat Dr. Theophil Gallo, der mit dem Kreis unter allen Umständen die wichtigen Aufgaben eines Schulträgers erfüllen möchte, die aber meist mit sehr hohen Investitionen verbunden sind. „Ich bin froh, dass wir diesen notwendigen Neubau für die Gemeinschaftsschule Gersheim finanzieren und jetzt auch damit beginnen können. Wir haben in den vergangenen fünf Jahren für Baumaßnahmen an unseren Schulen etwa 50 Millionen Euro aufgebracht. Mit Blick auf den Investitionsstau wird das zur Verfügung stehende Geld in Zukunft jedoch nicht ausreichend sein. Wir benötigen dringend Lösungen, die den Kreisen und Kommunen mehr finanzielle Spielräume zusichern. Die Rahmenbedingungen müssen angepasst werden, Bild und Rahmen passen einfach nicht mehr zusammen“, führte der Landrat nach seiner Begrüßung kurz aus.

Erleichtert und dankbar zeigten sich Schulleiter und Bürgermeister, die in ihren Grußworten die wichtige Stärkung des Schulstandortes Gersheim durch den Neubau hervorhoben.

Was den Kostenrahmen für die Gersheimer Baumaßnahme betrifft, so spricht der Schulträger von rund zwei Millionen Euro inklusive Ingenieurleistungen. Die Vorentwurfs-, Entwurfs-, Bauantrags,- Ausführungs- und Detailplanung sowie die Bauleitung wurde vom Fachbereich Immobilienmanagement des Saarpfalz-Kreises übernommen.

Die Pläne sehen einen längs gerichteten Neubau in Verlängerung der Achsen des Hauptgebäudes gegenüber dem vorhandenen Pavillon vor. Dafür mussten auf der vorgesehenen Fläche die alten Schulcontainer weichen. Auf insgesamt 515 Quadratmetern wird der eingeschossige Neubau dann Platz für insgesamt vier Klassenräume und zwei Differenzierungsräume bieten. Hinzukommen Sanitär- und Technikbereiche. Der neu entstehende Technik-Kriechkeller wird unter anderem die technische Anbindung des roten Schulraumcontainers am Standort sichern.

Nach Beendigung der Baumaßnahme werden die Räumlichkeiten des ehemaligen Schwimmbades im Bestand so umgebaut, dass die dort vorhandenen Flächen in Verbindung mit der Cafeteria zur Nachmittagsbetreuung genutzt werden können.

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