Zielführender Vororttermin am Von der Leyen-Gymnasium

Aufgrund der aktuellen Berichterstattung, nach der das Von der Leyen-Gymnasium weiterhin, jedoch völlig unnötig, Gegenstand der politischen Diskussion ist, sieht sich Landrat Dr. Theophil Gallo dennoch veranlasst, nochmal auf den Vororttermin hinzuweisen, der zur frühzeitigen Klärung der Sachlage beigetragen hat.

Zu einem Informationsaustausch haben sich Landrat Dr. Theophil Gallo und der Schulleiter des Von der Leyen-Gymnasiums, Christoph Kohl, am 18. März in den Räumlichkeiten der Schule getroffen. Mit am runden Tisch saßen auch die verantwortlichen Mitarbeiter aus den Abteilungen Immobilienmanagement und Schulverwaltung des Kreises sowie der örtliche Personalrat der Schule und der Schulelternsprecher. Gesprächsgrundlage waren die aktuelle Situation und die Bedarfe der Schule. Des Weiteren wurden Fragestellungen zur Sanierungsplanung an dem Schulstandort erörtert.

In diesem offenen und vertrauensvollen Gespräch trug Volker Mohr, der Vorsitzende des örtlichen Personalrates, die bereits im Vorfeld schriftlich an den Kreis herangetragenen Unterhaltungsbedarfe noch einmal vor. Bei den angesprochenen Punkten wurde sukzessive geklärt, welche Bedarfe bereits bereinigt waren, welche aktuell in der Bearbeitung sind und welche Maßnahmen zur Realisation noch ausstehen. „Natürlich geht die Sicherheit der Personen, die sich in den Schulgebäuden bewegen, vor. Da dürfen wir auch in Zukunft keine Sicherheitsdefizite aufkommen lassen“, betonte der Landrat.

Notwendige Renovierungsarbeiten (Anstrich von Wänden, Fluren usw.) sicherte Jürgen Leroux, Fachbereichsleiter Immobilienmanagement, zu. Im Einvernehmen mit der Schulleitung sollen in den Sommerferien diese Renovierungsmaßnahmen genauso wie eine anstehende Instandsetzung im Verwaltungstrakt durchgeführt werden.

„Da es sich um ein über 240 Jahre altes Gebäudeensemble handelt, welches ursprünglich nicht zu Schulzwecken gedacht war und wo auch der Denkmalschutz eine erhebliche Rolle spielt, ist die generelle Ausgangslage nicht einfach. Sicher ist, dass wir sehr viel Geld in die Hand nehmen müssen und auch werden“, stellte Landrat Theophil Gallo fest. Um zu einer absolut notwendigen, nachhaltigen Gesamtbetrachtung zu kommen, habe man ein Gutachten, ein so genanntes Quartierskonzept, in Auftrag gegeben. Dabei werden energetische, statische, brandschutztechnische, städtebauliche und denkmalpflegerische Gesichtspunkte im Rahmen einer Gesamtbewertung eine Rolle spielen. Diese Vorgehensweise wurde bereits vor einiger Zeit in den Gremien des Saarpfalz-Kreises abgestimmt.

Landrat Dr. Gallo: „Selbstverständlich ist es das Ziel, den Standort zu erhalten und zukunftsfähig zu gestalten, soweit dies unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten wirtschaftlich darstellbar ist. Eine belastbare Beurteilung wird erst mit dem Ergebnis der Begutachtung möglich sein.“

Der Landrat stellte ausdrücklich fest, dass es seitens des Schulträgers keine Aussage über eine geplante „Standortaufgabe“ gegeben hat: „Diesbezügliche Gerüchte sind haltlos, verantwortungslos und schaden der Schule und dem Standort. Dies gilt auch für den von politischer Seite öffentlich diskutierten und angeblich schlechten Zustand der Schule. Im Namen des Kreises verwahre ich mich ausdrücklich dagegen.“

Auch Schulleitung, Elternvertretung und Personalrat möchten im Sinne der Schülerinnen und Schüler, des Lehrerkollegiums und der Elternschaft ausschließlich Fakten kommuniziert wissen und distanzierten sich zudem strikt von jeglicher parteipolitisch gewollter Vereinnahmung.  Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des runden Tisches waren sich einig darüber, dass man weiterhin nach vorne schauen müsse. Sie bewerteten den Vororttermin als konstruktiv und lösungsorientiert. Es wurde vereinbart, fortlaufend und transparent über die weiteren Schritte zu informieren und in einem engen Austausch zu bleiben.

 

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