Der Saarpfalz-Kreis stattet flächendeckend Busse mit patentierten Desinfektionshaltern aus

Das COVID-19-Virus verändert auch den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Zu Pandemiebeginn waren starke Einbrüche bei den Fahrgastzahlen in Bus und Bahn zu verzeichnen. Als Aufgabenträger für den ÖPNV auf der Straße beauftragt der Saarpfalz-Kreis die öffentlichen Fahrleistungen der Verkehrsunternehmen im Kreisgebiet. Durch den Einsatz von Verstärkerbussen und Plexiglasscheiben zum Fahrer, das Tragen des Mund-Nasen-Schutzes hat der ÖPNV corona-bedingte Veränderungen erfahren. Ergänzend werden nun alle Busse der vom Saarpfalz-Kreis beauftragten Verkehrsunternehmen mit kostenlosen Desinfektionsspendern ausgestattet, um Fahrgästen und Mitarbeitenden einen weiteren Schutz zu bieten. Die von der Firma JUNO Metalltechnik GmbH aus Homburg entwickelten Desinfektionshalter sind patentiert. „Wir haben uns gefragt, wie man das Thema Hygiene in die Busse bringen kann. Die Besonderheit des Halters ist, dass er für jeden Umfang von Bushaltestangen geliefert werden kann. Zudem ist er mit einer verschiebbaren Schelle und einer gerundeten Tropfschale ausgestattet. Die Aufgabenträger der Buslinien sind bei der Gebindegröße und bei der Herstellerwahl des Desinfektionsmittels flexibel“, so Julian Seiler Geschäftsführer von JUNO Metalltechnik GmbH. „Die Entwicklung der Idee eines Desinfektionshalters für Busse zeigt, dass im Saarland der Slogan „Große Dinge entstehen im Kleinen“ tatsächlich gelebt wird“, lobt Ministerpräsident Tobias Hans die Innovation aus Homburg.

Anbindung, Taktung und Busausstattung gehören für die Stabstelle für nachhaltige Entwicklung und Mobilität beim Saarpfalz-Kreis zu den Qualitätsmerkmalen für einen guten ÖPNV. „Das achtsamere Verhalten im Bus, das Tragen der Alltagsmasken und das Angebot der Handdesinfektion tragen zum Sicherheitsgefühl der Fahrgäste bei“, erklärt Lisa Schneider, Bereichsleiterin Mobilität bei der Stabstelle. Für Landrat Dr. Theophil Gallo ist es wichtig, dass die Fahrgäste wieder Vertrauen in den ÖPNV finden. „Sicherheit geht vor. Alle zielführenden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie werden von uns unterstützt. Bei all diesen präventiven Maßnahmen geht es am Ende darum, gravierende Infektionsfälle und den Kollaps des öffentlichen Gesundheitswesens zu vermeiden und um Menschenleben zu schützen. Der Mund-Nasen-Schutz sollte am einfachsten auch schon an der Bushaltestelle und nicht erst beim Einstieg in den Bus angelegt werden“, appelliert Dr. Gallo. „Innovationen wie das neue Geschäftsfeld der Firma Juno zeigen uns, dass es durchaus auch Lösungen für die Herausforderungen gibt, die uns die Pandemie stellt. Das ergänzende Hygieneangebot ist sicher auch eine sinnvolle und nachahmenswerte Investition für andere ÖPNV-Aufgabenträger“, unterstreicht der Landrat.

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