Saarpfalz-Jahrbuch 2020 im Homburger Forum vorgestellt

Mit „Alle Jahre wieder“ begrüßte Landrat Dr. Theophil Gallo im positivsten Sinne alle Gäste bei der Vorstellung des Saarpfalz-Jahrbuchs 2020 im Homburger Forum. Unter dem interessierten Publikum fanden sich auch viele der insgesamt 26 Autorinnen und Autoren, um die Premiere des reich bebilderten Almanachs zu erleben. „Das Saarpfalz-Jahrbuch ist einmal mehr eine vortreffliche Zusammenstellung von Geschichten und Begebenheiten aus unserem Kreis, die es absolut wert sind, dass sie erzählt werden“, lobte der Landrat die Ausführung der mittlerweile 16. Auflage, die vom Saarpfalz-Kreis in Zusammenarbeit mit der Ottweiler Druckerei und Verlag GmbH herausgegeben wurde – unter redaktioneller Federführung von Martin Baus, M. A.

Dr. Andreas Stinsky, der selbst zu den Autoren der ersten Stunde vor mehr als 15 Jahren zählt, oblag es, Charakter und Inhalt des mehr als 200 Seiten umfassenden Werkes im DIN A5-Format auf den Punkt zu bringen „Ich schätze an diesem Buch die genau recherchierten Begebenheiten und Alltagskuriositäten, die durch die persönliche Note ihrer Verfasser einerseits den Einheimischen ihre Heimat noch näher bringen, andererseits den Gästen Lust verschaffen, mehr über die Region zu erfahren. Innerhalb eines Jahres ein solches Werk zusammenzustellen, ist eine Arbeit, die man wertschätzen muss“, kommentierte Dr. Andreas Stinsky. Er bezeichnete es als „ein Buch für das ganze Jahr, das das Wissen über die Region detailreich zu erweitern und zu vertiefen vermag.“

Eine unerlässliche Recherchearbeit steckt beispielsweise in der Geschichte, in der es um den Streit der Uhrigsmühle in Bliesmengen-Bolchen und die Inhaftierung des Müllers Langenbahn im 19. Jahrhundert geht. Ihr Verfasser Peter Lauer, wohnhaft in Kleve, zählt übrigens zu den wenigen Autoren, die nicht aus dem Saarpfalz-Kreis stammen, die jedoch aus berechtigtem Grund ihre persönliche Verbundenheit zum saarpfälzischen Leben zum Ausdruck bringen möchten. So war Lauers Vater eben ein „Menger Bub“.

Und es gibt vieles mehr zu entdecken: Karlheinz Schauder erinnert sich an den bescheidenen Dichter Heinrich Kraus, Rainer Lagall haucht dem untergegangenen Dorf Eckingen bei Medelsheim wieder Leben ein, Renate Demuth bringt die Sehnsucht nach Frieden zum Ausdruck, Karl Abel beschreibt, wie es zum Bau der „saarländischen Autobahn“ bei Rohrbach kam, Martin Baus berichtet über die musikalischen Ambitionen und Talente des ersten Homburger Landcommissärs und Freiheitskämpfers Siebenpfeiffer, und Jürgen Beuster lässt mit seinem Gedicht  „Es Määde unn de Buu“ in Mundart die Leserinnen und Leser schmunzeln. Diese und alle weiteren Aufsätze beleuchten die Region in ihren verschiedenen Facetten und historischen Phasen. Zahlreiche Fotos, Zeitungsausschnitte, Zeichnungen, Karikaturen und Abbildungen liefern Zeugnis vergangener und heutiger Tage. Der Jahresrückblick von Klaus Majewski am Ende der Publikation hat seinen festen Platz im Saarpfalz-Jahrbuch ebenso wie das Kalendarium zu Beginn, das als Organisationshelfer für das neue Jahr dient. Warum gerade das Kalendarium Martin Baus zu einer „teuflischen“, formvollendeten Entschuldigung in dieser Ausgabe veranlasste, finden die Leserinnen und Leser im Epilog heraus.

Martin Baus und Landrat Dr. Theophil Gallo bedankten sich ganz herzlich bei allen, die dem Saarpfalz-Jahrbuch stets die Treue halten und immer wieder mit ihren Texten oder auf andere unterstützende Weise zum Gelingen beitragen.

Ebenfalls „alle Jahre wieder“ ermutigte Martin Baus alle am Saarpfalz-Kreis Interessierten, die Geschichten oder Gedichte – verborgene, große, kleine, komische oder tiefgründige – zu erzählen haben, sich beim Saarpfalz-Jahrbuch 2021 kreativ einzubringen.

Das Saarpfalz-Jahrbuch 2020 ist zum Preis von sechs Euro erhältlich unter anderem beim Fachbereich Kultur und Heimatpflege des Saarpfalz-Kreises im Homburger Landratsamt, Zimmer 507, Tel. (06841) 104-8419, oder bei Ute Klosendorf, Zimmer 504, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, in Buchhandlungen, Schreibwarengeschäften sowie bei den Verkehrsämtern und Museen der saarpfälzischen Städte und Gemeinden.

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