Schloss Karlsberg in Homburg

Karl II. August, der 1775 die Nachfolge seines Onkels Christian IV. als Herzog von Pfalz-Zweibrücken antrat, ließ östlich von Homburg ein Prunkschloss errichten, das in der Endphase des Ancien Regime seinesgleichen suchte. In der vermeintlichen Gewissheit, bald die Thronfolge in Bayern anzutreten und damit Regent der dritten deutschen Großmacht zu werden, nahm er den gigantischen Bau in Angriff.

Zwischen 1776 und 1785 entstand unter der Leitung des Künstlers Johann Christian Mannlich ein Bauwerk, das insgesamt vier Kilometer lang und damit das größte in Europa war. Ein Theater mit vier Bühnen, eine Orangerie, Stallungen für 1000 Pferde und Zwinger für 1500 Jagdhunde sowie ein Menschenzoo gehörte ebenso zum Ensemble wie Sammlungen kostbarer Gemälde, Bücher, Waffen, Münzen und Antiken. Zwangsläufig zog der Zweibrücker Herzog mit dem kolossalen Schlossbau den Unmut seiner Untertanen auf sich, zumal sie für die Finanzierung aufzukommen hatten.

Nicht minder Ärger gab es wegen der ungehemmten Jagdleidenschaft von Karl II. August, die speziell im weiteren Umfeld des Schlosses die Landwirtschaft massiv einschränkte und somit die Lebensgrundlage der Bevölkerung bedrohte.

Die Zerstörung von Schloss Karlsberg durch französische Revolutionstruppen fand bei der einheimischen Bevölkerung viel Sympathie, wie auch die Beteiligung an der Plünderung zuvor dokumentierte.

 

 
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