Großartiges musikalisches Spektakel im Europäischen Kulturpark

Für die Musikfestspiele Saar war das Open-Air-Konzert der Big Band der Bundeswehr am 5. Juni der Festival-Digestif. Für den Europäischen Kulturpark Bliesbruck Reinheim, wo das erlesene Konzert über die Bühne ging, war es ein Hauptgang im diesjährigen kulturellen Line-Up. Der 30. Geburtstag der jeweiligen Einrichtungen in diesem Jahr brachte Stefan Munz, Geschäftsführer der Stiftung  Europäischer Kulturpark, und Bernhard Leonardy, Leiter der Internationalen Musikfestspiele Saar, zusammen, um gemeinsam ein vielversprechendes, musikalisches Event auf die Beine zu stellen.

Das Erfolgsrezept: Man nehme eins der beliebtesten Showorchester Europas, die renommierte Big Band der Bundeswehr, und lässt es mit zwei Ausnahmemusikern von Weltklasse-Format spielen – mit dem deutschen Jazz-Trompeter Till Brönner und dem schwedischen Jazz-Saxophonisten Magnus Lindgren. Diese Kombination ging vollends auf. Das bewies nicht zuletzt ein begeistertes Publikum – das Konzert war mit 1200 Gästen ausverkauft – das zweieinhalb Stunden Jazz-Musik und Big-Band-Sound auf höchstem musikalischem Niveau erleben durfte, und das wiederum vor der bezaubernden Kulisse der römischen Taverne im Europäischen Kulturpark. Die prognostizierten Regen und Gewitter warteten das Konzertende ab, so dass die Besucherinnen und Besucher ihr Auto noch trockenen Fußes erreichen konnten. Ein Segen für die Veranstaltung.

So meisterlich die instrumentalen Klänge und die Vokalisten auch überzeugten, so lässt sich bei der Organisation des Events ebenso von einer logistischen Meisterleistung sprechen.

„Ich bin froh und stolz, dass wir diese herausragenden Star-Musiker bei uns im Kulturpark begrüßen durften. Zudem hatten wir noch nie eine so große, fahrbare Bühne auf unser Gelände geschafft. Das war schon sehr beeindruckend. Die Vorbereitungen, der Auf- und Abbau forderte uns einiges ab, das kann ich unumwunden zugeben. Dazu kam die Sorge um das unbeständige Wetter, das uns noch einen Strich durch die Rechnung hätte machen können. Doch es lief letztendlich alles glatt – dank auch der guten Kooperation mit den Musikfestspielen Saar. Mein Dank gilt aber vor allem meinem Team vom Europäischen Kulturpark und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Saarpfalz-Kreises, die mitunter spontan anpackten, um dieses Highlight möglich werden zu lassen. Es geht nur gemeinschaftlich – und ich schließe dabei die erforderliche Unterstützung von Sponsoren mit ein –  das hat dieses musikalische Spektakel einmal mehr gezeigt.“

 

Auch das gastronomische Angebot stimmte dank der tatkräftigen Mithilfe des Christlichen Jugenddorfes Homburg, welches seit Mitte vergangenen Jahres auch die Taverne im Kulturpark betreibt.

Stefan Munz sieht sich darin bestätigt, neben dem archäologischen Schwerpunkt des Parks diesen auch mit einem breiter aufgestellten Kulturprogramm in Szene setzen zu können. 

Landrat Dr. Theophil Gallo genoss das Erlebnis: „Das war ein anspruchsvolles und unterhaltsames Konzert vor einer großartigen Kulisse. Ohne diese Kulisse überstrapazieren zu wollen: sie hat großes Potential. Überhaupt ist der Europäische Kulturpark mit seinem grenzüberschreitenden Charakter nicht nur vor dem archäologischen Hintergrund eine Attraktion im südlichen Saarpfalz-Kreis, die im ganzen Saarland strahlt. Das Anliegen, den Park in weiterer kultureller Hinsicht punktuell hervorzuheben, wie dies beispielsweise auch bei der Vita Romana geschieht, werde ich im Rahmen meiner Möglichkeiten selbstverständlich weiterhin unterstützen.“

Weitere Informationen zu Angeboten des Europäischen Kulturparks Bliesbruck-Reinheim gibt es im Internet unter www.europaeischer-kulturpark.de.

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