
Anneliese Hutzler
Geborene Nilles
03.03.1922 in Saarbrücken-Altenkessel
21.12.2008 in Homburg
Über Anneliese Hutzler
Autorin und Journalistin
Anneliese Hutzler hat in ihren Feuilletons, Reiseberichten und Jugendbüchern ganz verschiedene Themen behandelt, welche über ihre Wahl-Heimat im Saarpfalz-Kreis hinaus breites Interesse fanden.
Wege zur ersten Veröffentlichung
Die Autorin wurde 1922 als Anneliese Nilles in Saarbrücken-Altenkessel geboren und besuchte nach der Volksschule eine französische Domanialschule[1]. Bereits im Alter von zehn Jahren schrieb sie eigene Märchen und Fabeln[2]. Diese wurden nach Vermittlung durch eine Lehrerin sogar in der „Saarbrücker Kinderpost“ veröffentlicht und brachten dem Mädchen die ersten Pfennige Honorar ein[3].
Zunächst ruhte dann allerdings ihre schriftstellerische Tätigkeit und Anneliese Hutzler absolvierte eine kaufmännische Ausbildung und schloss das Studium der französischen und italienischen Sprache an[4]. Danach arbeitete sie als Übersetzerin und Dolmetscherin in Deutschland, Frankreich und Italien. Unter anderem über ihre Liebe zu Fremdsprachen – erklärte die Autorin später rückblickend – sei sie erneut zum Schreiben gekommen[5]. So veröffentlichte sie im Jahr 1950 ihr erstes Werk, einen Länderbericht mit dem Titel „Sizilianische Streiflichter“[6]. Ihre Reiselust sollte in den nächsten Jahren eine Reihe weiterer Texte hervorbringen.

Leiterin des Export-Sekretariats der Karlsbergbrauerei
Ebenfalls im Jahr 1950 heiratete sie den Architekten Hans Hutzler und zog in seine Heimatstadt Homburg, in der sie bald darauf im Jahr 1954 die Leitung des Export-Sekretariats der Karlsbergbrauerei übernahm[7]. Dort fiel ihr flüssiger Schreibstil nicht nur ihrem Chef, Dr. Paul Weber, auf, sondern begeisterte auch den späteren DFB-Präsidenten Hermann Neuberger, der zu dieser Zeit ebenfalls in der Brauerei arbeitete und Redakteur einer saarländischen Sportzeitung war[8].
Er engagierte daraufhin Anneliese Hutzler, wenn die eigentliche Redakteurin der Frauenseite seiner Zeitschrift ausfiel[9]. Die Autorin schrieb für die Zeitschrift Berichte über Modenschauen in Paris und „Impressionen aus der Lichterstadt an der Seine“[10]. Auch Eindrücke von Geschäftsreisen soll sie in dieser Anfangszeit ihrer schriftstellerischen Karriere in Länderberichten festgehalten haben[11]. Erstmals veröffentlichte sie nun auch zeitkritische Betrachtungen, Glossen und Satiren in der Presse[12]. Im Jahr 1959 gab sie den Dolmetscherberuf - und damit ihre Stelle in der Brauerei - auf und begann als freie Mitarbeiterin bei Presse und Funk zu arbeiten[13].

Schriftstellerische und journalistische Tätigkeit
Seitdem wurden ihre Reiseberichte, Feuilletons und Zeitkritiken in Deutschland, aber auch Österreich, Australien und Südamerika publiziert[14]. Ihre Texte fanden sich unter anderem in der „Saarbrücker Zeitung“, der „Frankfurter Allgemeine“ oder „Die Welt“ sowie in Zeitschriften wie „Der Literat“, „Welt der Frau“ oder „Merian“ und waren unter anderem beim Saarländischen Rundfunk, SWF oder im Hessischen Rundfunk zu hören[15]. Anneliese Hutzler sagte in einem Gespräch mit der Saarbrücker Zeitung 1996, dass sie hunderte Feuilletons geschrieben haben müsse[16]. Diese Textform lag ihr besonders am Herzen, woraus dann auch zwei Sammelbände entstanden.
Dass viele ihrer Texte ebenfalls im Radio beim SR erschienen, lag wohl unter anderem am Moderator Klaus Groth, der von der ersten Einsendung der Autorin an die „Bunten Funkminuten“ so begeistert war, dass er direkt am nächsten Tag um Nachschub bat[17]. So erreichten die Feuilletons in vertonter Version ein noch breiteres Publikum. Auch von Hutzler verfasste Berichte, etwa über die Bildungschancen von Mädchen oder die Alterseinsamkeit von Frauen, wurden im SR gesendet[18].
Darüber hinaus übersetzte Anneliese Hutzler das Bühnenstück „Tage im Schatten“ von Barbara Nunez del Castillo aus dem Italienischen ins Deutsche und schrieb in den 1960er Jahren zwei Jugendbücher[19]: Mittlerweile war sie Mutter zweier Kinder[20] und als ihre Tochter Christine während eines Ferienaufenthaltes in Österreich schwer erkrankte und sechs Wochen alleine auf der Isolierstation lag, begann die Autorin, Geschichten über einen Esel im ländlichen Italien zu schreiben und Kapitel für Kapitel ins Krankenhaus zu senden[21]. Nach Genesung ihrer Tochter erschienen die Geschichten über den Esel „Anastasio“ dann gleichnamig und zusammengefasst 1966 als Jugendbuch. Das Buch wurde sogar ins Dänische übersetzt und vom NDR verfilmt[22]. So liefen im Nachmittagsprogramm der ARD im September 1969 zwei Folgen von „Anastasio“, je mit zwanzig bis dreißig Minuten Länge[23]. Leider wurden die Sendungen nicht archiviert, in den Vertragsunterlagen ist allerdings ersichtlich, dass der Sender eine „Bildergeschichte“ produzieren wollte, weshalb es sich wahrscheinlich um eine Art Trickfilm gehandelt hat[24].
An das erste Kinderbuch knüpft die Geschichte von der Eselstute „Cesarina“ an, welche die Autorin 1968 veröffentlichte und welche 1972 als Sammelband gemeinsam mit dem ersten Teil unter dem Titel „Zwei kleine Esel und allerlei Abenteuer“ erneut herausgegeben wurde. Im selben Jahr wurden die Geschichten auch in Blindenschrift übertragen[25]. Mit je fünf Folgen waren „Anastasio“ und „Cesarina“ 1967 und 1968 auch als Radiosendungen im SR zu hören.

Ihre Themen
Anneliese Hutzler beschrieb ihr Selbstverständnis als Schriftstellerin in einem Radiointerview 1973 als „Kommunikant“ mit der „Lebenshilfe als Pflicht“[26]. Sie möchte der „Isolierung der Menschen entgegen[…]wirken“ und dabei besonders gesellschaftliche Minderheiten in den Fokus nehmen[27].
So beschäftigen sich viele ihrer Feuilletons mit der Hausfrau beziehungsweise dem Alltag als Frau und Mutter[28]. Mit Humor und Ironie stellt die Autorin hier Erwartungshaltungen und Realitäten vieler Frauen der Zeit pointiert dar und schreckt auch vor der Benennung von Schattenseiten wie Depressionen nicht zurück. Dass ihr der gesellschaftliche Diskurs des „Hausfrauen-Konzepts“ ein Anliegen war, zeigen auch Radiobeiträge beim SR. In einem spricht sie sich etwa für die Bildung von Mädchen aus und argumentiert, dass besser ausgebildete Frauen auch bessere Partnerinnen und Ehefrauen seien. Außerdem seien Frauen, die nach der Kindererziehung wieder arbeiten gehen, besser vor finanzieller und psychischer Abhängigkeit von ihren Ehemännern geschützt[29]. Auch Frauen, die im Alter einsam sind, da sie keinen Beruf gelernt und wenig Kontakte haben, nimmt die Autorin in den Blick und macht unter anderem Werbung für Kurse an der VHS[30]. Dabei fungiert sie als Autorin der Radiobeiträge, nicht aber als Sprecherin.
Ihre Feuilletons erzählen auch allgemeiner von Familiengeschichten und Partnerdynamiken. Hier sind biographische Einschläge oft stark zu vermuten[31]. 1996 berichtete die Autorin in einem Interview mit der Saarbrücker Zeitung sogar, dass sie an einer Familiensage arbeite[32], diese ist jedoch nie erschienen.
Anneliese Hutzler nimmt in ihren Werken auch Perspektiven abseits ihrer eigenen ein und schreibt in „Die einsamen Sonntagsmänner“ (1965) etwa über Gastarbeiter oder in „Dilan im fremden Land“ (1989) über den zuweilen einsamen Alltag einer türkischstämmigen Frau, die kein Deutsch spricht[33]. Auch absurdere Geschichten etwa über die Entwicklung des Taschentuchs finden sich in ihrem Repertoire[34]. Ebenso wie zahlreiche Texte über das Reisen[35]. Selbst Texte auf Saarländisch oder über das Schreiben an sich und auch ein Gedicht hat die Autorin hervorgebracht[36]. Die Ideen zu ihren vielfältigen Werken seien ihr dabei auf Reisen und während der Hausarbeit „besonders beim Bügeln“ gekommen[37].

Engagement und Auszeichnungen
Über viele Jahre engagierte sich die Autorin im Vorstand des Saarländischen Schriftstellerverbandes und war Sprecherin der freien Autoren des deutschen Verbandes beim Saarländischen Rundfunks[38]. Auch im Literarischen Verein der Pfalz war sie Mitglied und wurde hier 1974 besonders geehrt, indem ihr Sammelwerk „Durchblicke“ als Jahresgabe des Vereins herausgegeben wurde.
Ausgezeichnet wurden ihre Leistungen unter anderem 1972, als sie ein Auslandsstipendium erhielt oder 1976, als ihr die Silberne Verdienstmedaille der Österreichischen Regierung für ihre Berichterstattung über das Land verliehen wurde[39]. Ausgangspunkt für die Verdienstmedaille waren mehrere Großreportagen der Autorin über das Tannheimer Tal, welche als Motor für den dortigen wachsenden Tourismus erkannt wurden[40]. Auch später noch reiste die Autorin auf Einladung des Innsbrucker „Turmbundes“ nach Österreich, um aus ihren Werken zu lesen[41].
Anneliese Hutzler starb kurz vor Weihnachten 2008 in Homburg im Alter von 86 Jahren.

Verfasst von: Helen Tepper M.A., Projektkoordination Frauenspuren im Saarpfalz-Kreis
Veröffentlicht: 26.10.2026; Zuletzt aktualisiert: 26.10.2026.
Zitate
Anneliese Hutzlers journalistische Ausrichtung ließ sie kürzere und kleinere Prosaformen bevorzugen, die ihre eigentliche literarische Stärke ausmachen. Dies dokumentieren zwei Sammelbände (1974, 1991), die ihre besten Feuilletons, Glossen, Satiren und zeitkritischen Betrachtungen präsentieren und ihre Begabung für die pointierte, zugespitzte Kurzprosa unter Beweis stellen.“
Reiner Marx: „Die Zeit bringt Frucht“. Saarpfälzisches Autorenlexikon In: Saarpfalz Sonderheft 2008 (2008), S. 70-71.
Reisetips für Leute aus Prosperitanien
Vor allem, legen Sie größten Wert auf Gruppenfahrten, denn nur so haben Sie die Gewähr, daß sie auch im Urlaub unter Ihresgleichen sind. [...] Vermeiden Sie ängstlich den Kontakt mit der Bevölkerung des Gastlandes; vergessen Sie nicht, daß zum Beispiel alle Romanen entweder leichtlebig, arbeitsscheu oder Kleptomanen sind, und erinnern Sie sich im Bedarfsfalle an andere Faustregeln. [...] Lassen Sie bei der ersten sich bietenden Gelegenheit durchblicken - vor allem, wenn Sie in wirtschaftlich schwache Länder fahren-, daß Ihr Heimatland den höchsten Lebensstandard des Kontinents hat und daß bei Ihnen zuhause alles schöner, besser, größer und morderner ist. Das wird Eindruck machen!“
Ausschnitt aus: Anneliese Hutzler 1960: „Reisetips für Leute aus Prosperitanien“. Zitiert nach Hutzler 1991, S. 107-113.
Die Autorin versteht es hervorragend, Themen nach persönlicher Anschauung und Empfindung in geistvoller Ausdrucksform darzustellen.“
Paul Weber: Nachwort. In: Anneliese Hutzer, Montagmorgen billig abzugeben. 33 Feuilletons aus 3 Jahrzehnten. edition Karlsberg Bd. 11 (Lebach1991), S. 159-160, hier: S. 160.
Heute bin ich wieder besonders reizüberflutet. Das beginnt schon früh am Morgen, als ich die Zähne mit Frisiercreme bürste und anschließend die Haare mit einem kräftigen Schuß Insektenspray fixiere. Als ich zum Einkaufen will, muß ich zweimal bis ans Gartentor: einmal bin ich in Pantoffeln und zweitens ohne Mantel.
Beim Kaufmann treffe ich auf eine Bekannte; ich begrüße sie freundlichst als Frau Maier, dann versuche ich's mit Müller, aber sie wird immer säuerlicher. Das ändert sich auch nicht, als ich ihr zum Abschluß ein schönes Wochenende wünsche und gute Besserung für den Herrn Gemahl. Zu spät fällt mir ein, daß das Frau Becker war, die einen kerngesunden Mann hat. und obendrein ist erst Montag!“
Ausschnitt aus: Anneliese Hutzler 1960: „Dort ist Müller, wer ist hier?“. Zitiert nach Hutzler 1991, S. 11-12.
Tragen sie keine dunklen Anzüge, erkennt man die einsamen Sonntagsmänner daran, daß sie immer zu Fuß, nie in Gesellschaft Einheimischer, kaum in Gesellschaft anderer Ausländer, selten zusammen mit Landsleuten aus anderen Gegenden gesehen werden. Und daran, wie sie ziellos die leergefegten Straßen unserer Städte durchwandern. Der Sonntag hat kaum Verwendung für sie.
Nur der Gang zum Briefkasten ist eingeplant. Und das Wort zum Sonntag: In den sonst leeren Seitenschiffen wirkt die Ansammlung von Männern in schwarzen Anzügen dekorativ und erbauend. Hier sind sie auch nicht ganz so einsam; sie haben das Kreuzzeichen und den Tonfall der Litanei mit den anderen gemeinsam.“
Ausschnitt aus: Anneliese Hutzler 1965: „Die einsamen Sonntagsmänner“. Zitiert nach Hutzler 1991, S. 35–39.
Sylversterpunsch ‚Sans-Souci‘
Diesen Punsch bereiten Sie sich am Sylvesterabend, so lange das Haus noch ruhig ist; am besten in einer besinnlichen Stunde zwischen fünf und acht. Sie brauchen dazu: ein großes Maß an Selbsterkenntnis, ein bißchen guten Mut, je eine Prise Selbstvertrauen, Hoffnung und gute Absicht. Außerdem einen Bottich mit einem weiten Boden, 3 cl hochprozentigen Alkohol, einen großen Fingerhut, ein Wasserglas und eine kleine Flasche Rum. Zum Würzen und Garnieren Seelenstimmung nach Geschmack.
Zuerst füllen Sie das Glas mit Rum halbvoll und trinken es mit einem Zuge leer. Diese Stärkung werden Sie brauchen, denn das Rezept ist nicht alltäglich.“
Ausschnitt aus: Anneliese Hutzler 1982: „Sylversterpunsch ‚Sans-Souci‘“. Zitiert nach Hutzler 1991, S. 105-106.
Fußnoten
[1] Hutzler, Anneliese (1974): Durchblicke. Einsichten und Anstöße. Jahresgabe des literarischen Vereins der Pfalz. Landau, S. 51; Marx, Reiner (2008): „Die Zeit bringt Frucht“. Saarpfälzisches Autorenlexikon. In: Saarpfalz Sonderheft 2008, S. 70.
[2] Hutzler 1974, S. 51; Nachwort von Paul Weber in: Hutzler, Anneliese (1991): Montagmorgen billig abzugeben. 33 Feuilletons aus 3 Jahrzehnten. Zeichnungen von C. Pom. Lebach (edition Karlsberg, 11), S. 159.
[3] o.A. (02.01.1996): Eine Familiensage ist seit fünf Jahren in Arbeit. Vom Kinderbuch bis zum Modeartikel - Die Homburger Schrifstellerin Annliese Hutzler paßt in kein Schema. In: Saarbrücker Zeitung, Lokalteil Homburg.
[4] Hutzler 1974, S. 51; Weber 1991, S. 159; Marx 2008, S. 70.
[5] Reichert, Franz Josef / Oberhauser, Fred (1973): Saarländische Autoren: Anneliese Hutzler und Kurt F. Andres. Interview mit den Autoren. Radiointerview im SR, 19.05.1973.
[6] Hutzler 1974, S. 51; Weber 1991, S. 159.
[7] Hutzler 1974, S. 51; Weber 1991, S. 159; Marx 2008, S. 70.
[8] Weber 1991, S. 159; Saarbrücker Zeitung vom 02.01.1996.
[9] Saarbrücker Zeitung vom 02.01.1996.
[10] o.A. (29.06.1977): Österreichischer Verkehrsminister dankte mit einer Silbermedaille. Anneliese Hutzer: Reisejournalistin und Autorin von Kinderbüchern. In: Saarbrücker Zeitung, Lokalteil Homburg; o.A. 02.01.1996.
[11] Saarbrücker Zeitung vom 29.06.1977.
[12] Hutzler 1974, S. 51.
[13] Reichert / Oberhauser 1973; Hutzler 1974, S. 51; Weber 1991, S. 159.
[14] Hutzler 1974, S. 51.
[15] Hutzler 1974, S. 51; Weber 1991, S. 159–160.
[16] Saarbrücker Zeitung vom 02.01.1996.
[17] Ebd.
[18] Hutzler, Anneliese (1971): Nur-Hausfrau – kein Beruf für die Zukunft. Radiobeitrag im SR, 20.09.1971; Hutzler, Anneliese (1976): Freizeit, die sie meinen (Frauenfunk). Radiobeitrag im SR, 26.06.1976.
[19] Hutzler 1974, S. 51; Weber 1991, S. 160.
[20] Saarbrücker Zeitung vom 29.06.1977; Saarbrücker Zeitung vom 02.01.1996.
[21] Hutzler, Anneliese (1972): Zwei kleine Esel und allerlei Abenteuer. Illustriert von Ruth Hagen-Thorn. München, S. 2; Reichert / Oberhauser 1973.
[22] Hutzler 1974, S. 51; Weber 1991, S. 160.
[23] Regie führte Udo Langhoff unter Produktionsleiter Gerard Riedel, Sprecherin war Annelore Kunze-Wirschaz und die Originalkompositionen stammten von Roland Sonder-Mahnken. Unbekannt (25.08.1969): Produktionsprotokoll „Anastasio“ Folge 1; Riedel, Gerhard (11.09.1969): Produktionsprotokoll „Anastasio“ Folge 2.
[24] Freundliche Auskunft von Andreas Schmidt, NDR, am 27.07.2026.
[25] Hutzler 1974, S. 51.
[26] Reichert / Oberhauser 1973.
[27] Ebd.
[28] Etwa „Schick und tüchtig muß sie sein“ von 1960 (S. 13-17), „Der Hausmann“ von 1961 (S. 18-27) oder „Sauberkeit hoch vier“ von 1962 (S. 25-27). Alle zitiert nach: Hutzler, Anneliese (1991): Montagmorgen billig abzugeben. 33 Feuilletons aus 3 Jahrzehnten. Zeichnungen von C. Pom. Lebach (edition Karlsberg, 11).
[29] Hutzler 1971.
[30] Hutzler 1976.
[31] Etwa „Schreibers Papiermisere" von 1966 (S. 61-66), „Unser stilles Heim“ von 1960 (67-69) oder „Heirate keinen Architekten“ von 1961 (S. 71-77). Alle zitiert nach: Hutzler 1991.
[32] Saarbrücker Zeitung vom 02.01.1996.
[33] Hutzler 1991, S. 35–39, S. 40–45.
[34] „Schneutztüchlein und ihre Nachkommen“ von 1982 (S. 84-88), aber auch „Gespräch mit einem Kollegen“ von 1970 (S. 78-83). Beide zitiert nach: Hutzler 1991.
[35] Etwa „Reisetips für Leute aus Prosperitanien“ von 1960 (S. 107-113), „Das typisch Saarländische am Reisen“ von 1967 (S. 114-118), „Heißer Tag in Porto Azzurro“ von 1972 (S. 119-126), „Wasser ist kostbar“ von 1989 (S. 127-129), „Zeigt Kindern die Welt“ von 1965 (S. 130-131) oder „Reise nicht mit einem Mann der Technik“ von 1968 (S. 132-137). Alle zitiert nach: Hutzler 1991.
[36] „De Unkel Pitt unn die Awed“ von 1982 (S. 29–32), „Wie man zu Schriftstellernachwuchs kommt“ von 1965 (S. 53-60), „Vom Feuilletonschreiben“ von 1991 (S. 155-157), Gedicht: „Fortschritt“ von 1973 (S. 140). Alle zitiert nach: Hutzler 1991.
[37] Saarbrücker Zeitung vom 02.01.1996.
[38] Weber 1991, S. 160; Marx 2008, S. 70.
[39] Weber 1991, S. 160.
[40] o.A. (03.03.1977): Österreichische Medaille für Anneliese Hutzler. Hohe Ehrung für die Homburger Schrifstellerin. In: Saarbrücker Zeitung, Lokalteil Homburg.
[41] o.A. (25.07.1981): Auf Einladung. In: Saarbrücker Zeitung, Lokalteil Homburg, 25.07.1981.
Zum Weiterlesen / Literatur / Quellen
Werke
Hutzler, Anneliese (1966): Anastasio. Die Geschichte eines Esels. Illustriert von Ruth Hagen-Thorn. Gütersloh.
Hutzler, Annliese (1968): Cesarina. Mit vielen Zeichnungen von Ruth Hagen-Thorn. Gütersloh.
Hutzler, Anneliese (1971): Nur-Hausfrau – kein Beruf für die Zukunft. Radiobeitrag im SR, 20.09.1971.
Hutzler, Anneliese (1972): Zwei kleine Esel und allerlei Abenteuer. Illustriert von Ruth Hagen-Thorn. München. („Anastasio" und „Cesarina" in einem Band)
Hutzler, Anneliese (1974): Durchblicke. Einsichten und Anstöße. Jahresgabe des literarischen Vereins der Pfalz. Landau.
Hutzler, Anneliese (1976): Freizeit, die sie meinen (Frauenfunk). Radiobeitrag im SR, 26.06.1976.
Hutzler, Anneliese (1991): Montagmorgen billig abzugeben. 33 Feuilletons aus 3 Jahrzehnten. Zeichnungen von C. Pom. Lebach (edition Karlsberg, 11). Mit einem Nachwort von Paul Weber.
Literatur
Marx, Reiner (2008): „Die Zeit bringt Frucht“. Saarpfälzisches Autorenlexikon. In: Saarpfalz Sonderheft 2008.
Quellen
o.A. (03.03.1977): Österreichische Medaille für Anneliese Hutzler. Hohe Ehrung für die Homburger Schrifstellerin. In: Saarbrücker Zeitung, Lokalteil Homburg, 03.03.1977.
o.A. (29.06.1977): Österreichischer Verkehrsminister dankte mit einer Silbermedaille. Anneliese Hutzer: Reisejournalistin und Autorin von Kinderbüchern. In: Saarbrücker Zeitung, Lokalteil Homburg, 29.06.1977.
o.A. (25.07.1981): Auf Einladung. In: Saarbrücker Zeitung, Lokalteil Homburg, 25.07.1981.
o.A. (02.01.1996): Eine Familiensage ist seit fünf Jahren in Arbeit. Vom Kinderbuch bis zum Modeartikel - Die Homburger Schrifstellerin Annliese Hutzler paßt in kein Schema. In: Saarbrücker Zeitung, Lokalteil Homburg, 02.01.1996.
Reichert, Franz Josef / Oberhauser, Fred (1973): Saarländische Autoren: Anneliese Hutzler und Kurt F. Andres. Interview mit den Autoren. Radiointerview im SR, 19.05.1973.
Riedel, Gerhard (11.09.1969): Produktionsprotokoll „Anastasio“ Folge 2.
unbekannt (25.08.1969): Produktionsprotokoll „Anastasio“ Folge 1.


