Die fünf jungen Erwachsenen befinden sich alle im zweiten Ausbildungsjahr im Bereich Elektrotechnik und nutzten die Gelegenheit, um einen Einblick in den Schulalltag von Kindern und Jugendlichen mit Förderbedarf geistige Entwicklung zu erhalten und ein Wunschprojekt der Schule mit ihrem handwerklichen Können zu verwirklichen. Sie arbeiteten eine Woche lang mit Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung zusammen und fertigten Bänke und Tische für deren Außenbereich an. Dort kann nun bei gutem Wetter Unterricht stattfinden oder das gemeinsame Mittagessen eingenommen werden.
Die Auszubildenden begegneten den Schülerinnen und Schülern von Beginn an mit großer Offenheit und Herzlichkeit. Besonders positiv fiel auf, wie aufmerksam und respektvoll sie auf die Kinder und Jugendlichen zugingen. Während ihres Aufenthalts unterstützten die angehenden Elektroniker verschiedene schulische Aktivitäten und kamen mit den Schülerinnen und Schülern schnell in Kontakt. Mit viel Geduld beantworteten sie Fragen, halfen bei praktischen Aufgaben und alle Schüler und Schülerinnen durften bei verschiedene Aufgaben helfen. Dabei entstand eine angenehme Atmosphäre des Miteinanders. Für die Förderschule war der Besuch eine wertvolle Bereicherung.
„Die Schülerinnen und Schüler konnten neue Kontakte knüpfen und Einblicke in die Berufswelt gewinnen. Gleichzeitig erhielten die Auszubildenden die Möglichkeit, Erfahrungen außerhalb ihres gewohnten Arbeitsumfeldes zu sammeln und erhielten Einblick in die Arbeit mit Kindern mit einer Behinderung“, informierte Klassenlehrerin Claudia Schöttke.
