Von zarten Flötenklängen bis zum kraftvollen Dudelsack bot die Open-Air-Veranstaltung musikalische Vielfalt und mitreißende Bühnenshows. Ein Höhepunkt war der Auftritt der bretonischen Band Jahiner, der die Grenzen des Europäischen Kulturparks nicht nur musikalisch, sondern auch physisch überwand. Als Walking Act bewegte sich das Ensemble mitten durch das Publikum und nahm es mit auf eine musikalische Reise von Deutschland nach Frankreich. Gemeinsam mit den Musikerinnen und Musikern überquerten die Gäste die deutsch-französische Grenze und wurden auf diese Weise Teil eines außergewöhnlichen Musikerlebnisses.
„CELTIKA zeigt auf wunderbare Weise, was deutsch-französische Zusammenarbeit in unserer Region ausmacht: Wir überwinden Grenzen, schaffen gemeinsame Erlebnisse und bringen Menschen miteinander ins Gespräch. Der Walking Act Jahiner hat diese Idee erlebbar gemacht: Die Musik begleitete die Menschen von Deutschland nach Frankreich und machte die Grenze zu einer verbindenden Linie. Das ist gelebtes Europa“, betont Landrat Frank John.
Der Europäische Kulturpark bot eine außergewöhnliche Kulisse für die Auftritte der Bands. Inmitten der archäologischen Ausgrabungen trafen musikalische Traditionen auf das gemeinsame kulturelle Erbe der Region. Die Gäste konnten zudem mit dem Veranstaltungsticket das museale Angebot auf der deutschen Parkseite besuchen.
„Ein großer Dank gilt dem Publikum, das sich von der Musik mitreißen ließ, ausgelassen tanzte und sang. Ebenso herzlich bedanken wir uns bei den neun Bands, die trotz der sommerlichen Hitze für beeindruckende Bühnenerlebnisse und besondere Momente sorgten“, sagt Stefan Munz, Geschäftsführer der Stiftung Europäischer Kulturpark, und fügt hinzu: „CELTIKA hat gezeigt, wie Musik, Menschen und Regionen miteinander verbinden kann. Die Open-Air-Veranstaltung wurde damit zu einem besonderen grenzüberschreitenden Erlebnis, bei dem deutsche und französische Gäste gemeinsam feierten und die außergewöhnliche Atmosphäre des Europäischen Kulturparks Bliesbruck-Reinheim erlebten.“
Organisiert wurde die Veranstaltung gemeinsam vom Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes, dem Saarpfalz-Kreis und dem Département Moselle.
