Stationen der Begehung sind unter anderem das Siebenpfeiffer-Haus, in dem eine Ausstellung über diese stürmische Phase der Homburger Historie informiert. Im Foyer dieses Gebäudes kann seit kurzer Zeit auch wieder die Druckerpresse in Augenschein genommen werden, auf der zumindest zeitweise die „Deutsche Tribüne“ produziert worden war. Nachdem sie als besonderes Exponat bei einer Landesausstellung in Bayern gezeigt worden war, ist sie inzwischen restauriert an ihren angestammten Standort zurückgekehrt.
Über den Marktplatz, wo der frühere Homburger „Landcommissär“ (Landrat) Philipp Jakob Siebenpfeiffer 1833 als Gefangener seine letzte Nacht in Homburg zubrachte, geht die Tour bis zum Freiheitsbrunnen am Rondell. Dieses Denkmal zeigt Szenen, die sich seinerzeit zugetragen haben – etwa die Abreise der Homburger Teilnehmer zum Hambacher Fest. Die Führung liegt in Händen von Monika Link, die zeitgenössisch kostümiert als Witwe Regina Wirth die damaligen Schauplätze des dramatischen Geschehens ansteuert.
Ausgangspunkt ist um 18 Uhr das Siebenpfeiffer-Haus, Kirchenstraße 8 (gegenüber der protestantischen Stadtkirche). Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
