Junge Biosphäre

Familien-Wildnis-Camp der „Jungen Biosphäre“ begeistert mit Naturerlebnissen und Gemeinschaft

Unter der Leitung der Umweltpädagog*innen Christian Kirsch und Tanja Klein verbrachten die Teilnehmenden zwei spannende Tage inmitten der Natur. Die angenehme Kühle des Waldes bot dabei ideale Bedingungen, um die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt des Biosphärenreservats zu erkunden.

Bei Wanderungen und naturpädagogischen Aktionen lernten Kinder und Erwachsene die Natur mit allen Sinnen kennen. Eine besondere Herausforderung stellte ein Parcours mit verbundenen Augen dar, bei dem die Teilnehmenden ihre Umgebung auf völlig neue Weise wahrnehmen konnten. Ziel war es, die Sinne zu schärfen und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu stärken. Auch Fertigkeiten wie Schnitzen und Feuermachen standen auf dem „Wildnis“-Programm: Jede Familie legte zunächst ihr eigenes Feuer, bevor die einzelnen Feuer zu einem großen Gemeinschaftsfeuer zusammengeführt wurden. Dieses diente anschließend zur Zubereitung des gemeinsamen Abendessens: Frisch gegrillte Calzone sorgte nach einem erlebnisreichen Tag für einen gelungenen Ausklang.

Ein unvergesslicher Moment bot sich den Teilnehmenden bei der Nachtwanderung durch den Wald: Dabei konnten zahlreiche Glühwürmchen beobachtet werden – ein faszinierendes Naturschauspiel, das bei vielen Teilnehmenden als Höhepunkt des Camps in Erinnerung bleiben wird.

Neben den praktischen Naturerfahrungen standen insbesondere Gemeinschaft, Eltern-Kind-Zeit und ein bewusster Umgang mit den vorhandenen Ressourcen im Mittelpunkt. Das Camp vermittelte auf anschauliche Weise erste Survival-Fähigkeiten und zeigte, wie bereichernd gemeinsame Erlebnisse in der Natur sein können.

Landrat Frank John zeigte sich erfreut über die gelungene Veranstaltung: „Das Familien-Wildnis-Camp verbindet Naturerlebnis, Umweltbildung und Gemeinschaft auf besondere Weise. Kinder und Erwachsene erfahren hier unmittelbar, wie wertvoll unsere Natur ist und wie viel Freude gemeinsames Entdecken und Lernen im Freien bereiten kann. Solche Angebote stärken nicht nur das Bewusstsein für unsere Umwelt, sondern auch den Zusammenhalt in den Familien.“

Ein besonderer Dank gilt den Rotary Clubs Homburg-Zweibrücken und Homburg Saarpfalz, deren Förderung es ermöglicht hat, das Familien-Wildnis-Camp für alle Teilnehmenden kostenfrei anzubieten. Die Spendengelder, die hierfür eingesetzt wurden, stammen aus den Spendeneinnahmen, die die beiden Clubs bei ihrem jährlichen Charity-Frühlingsball einwerben können und kommen insbesondere Kindern und Jugendlichen in unserer Region zugute.

„Sehr gerne unterstützen wir das wertvolle naturpädagogische Programm der „Jungen Biosphäre“ und wir finden es großartig, dass bei diesem Wildniscamp grade auch der integrative Gedanke mit berücksichtigt wurde“, freuten sich Präsidentin Angelika Thönnes vom RC- Homburg- Zweibrücken und Präsident Jürgen Mössinger vom RC Homburg- Saarpfalz.