Mehr Rechte für das Kind

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05.01.2015

Mehr Rechte für das Kind

Positionspapier von Saarpfalz-Kreis mitgestaltet – Kinderrechte sollten gestärkt werden

Das Deutsche Institut für Jugendhilfe und Familienrecht (DIJuF) gehört zu den wichtigsten Einrichtungen der Bundesrepublik, wenn es um Fragen des Kinder- und Jugendhilferechts geht. Regelmäßig führt das Institut Fachkonferenzen und Foren durch, bei denen sich Psychologen, Richter und Mitarbeiter von Jugendämtern über unterschiedliche Themen zum Wohle der Kinder austauschen.

Aus diesen Debatten und Vorträgen entstehen dann Positionspapiere, die Deutschland weit Anerkennung finden und den Jugendämtern wie Gerichten und anderen Einrichtungen dazu dienen, den aktuellen Stand der Kinder- und Jugendhilfe nachlesen zu können und damit in der Praxis nachvollziehbar gestalten zu können.

Das jüngste Positionspapier beschäftigt sich mit der wichtigen Frage „Im Mittelpunkt und doch aus dem Blick – das Kind im familiengerichtliche Verfahren bei Kindeswohlgefährdung“. Einer der Mitautoren ist Klaus Guido Ruffing, Leiter des Jugendamtes des Saarpfalz-Kreises. Entstanden ist das Papier im Rahmen der Ständigen Fachkonferenz unter Leitung von Professor Christian Schrapper, Uni Koblenz.

Geht es vor Gericht um die Thematik der Gefährdung des Wohles von Kindern, streiten Erwachsene über unterschiedlichste Aspekte. Vorrangig sollte aber sein, dass das Kind stets im Mittelpunkt alles Diskussionen stehen muss. Bislang wurden meist Urteile gefällt, die auf die Elternrechte abzielten – also: die Familien als Einheit primär schützten und das Kind als Teil dieser Einheit verstanden.

Die Jugendhilfe, so das Positionspapier, ist aber hier stärker gefordert, muss permanent die Frage nach einem optimierten Kinderschutz stellen. Die Diskussion um die Kinderrechte sollte vor dem Hintergrund der UN-Kinderrechtskonvention geführt werden. Das heißt, dass es gerade vor Gericht um eine Stärkung der Kinderrechte gehen muss als positivem Gegenpol zu den Elternrechten. „Zwar ermöglicht eine solche Anerkennung und verstärkte Wahrnehmung eigenständiger Kinderrechte nicht eine konkrete Bestimmung des Kindeswohls. Jedoch würde dadurch eine Grundlage und Erleichterung dafür geschaffen, den Blick für das Kind auch in den schwierigen Verfahren bei Kindeswohlgefährdung zu schärfen.“

Diese verstärkte Einbindung von Kinderrechten in gerichtliche Verfahren ist nicht nur der Wunsch der Experten des DIJuf, sondern findet auch die Zustimmung von Landrat Clemens Lindemann, der damit auch die Mitarbeit seines Jugendamts beim Institut ausdrücklich begrüßt und schätzt.



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Letzte Änderung: 05.01.2015

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