Zielgruppe Senioren

Große Resonanz mit 150 Teilnehmern bei Infoveranstaltung zum Thema Altersgerechte Ernährung

Das Netzwerk „Saarpfalz mit peb-ein Landkreis macht sich fit“ beim Gesundheitsamt des Saarpfalz-kreises und die Universitätsklinik des Saarlandes luden  am 20.April 2016 alle Interessierten ein, an den Fachvorträgen zum Thema Ernährung und Versorgung älterer Personen teilzunehmen. Besonderer Schwerpunkt wurde auf die leider oft unzureichend behandelte Problematik bei Dysphagie und Schluckbeschwerden gelegt. 
Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung gewinnt dieses Thema an Bedeutung. Das Netzwerk möchte mit der Auftaktveranstaltung Hilfsmöglichkeiten, wie medizinische Abklärung, logopädische Therapie und die richtige Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel vorstellen. Essen mit Genussfaktor soll bis ins hohe Alter ermöglicht werden. 

Mit einer Einführung in die Thematik und ihren Grußworten an alle Referenten, Senioreneinrichtungen, Seniorenbeauftragten, Fachkräfte und Mitarbeiter der Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen & UKS, Firmenvertreter, sowie der zahlreich erschienenen Betroffenen und deren Angehörigen eröffneten Landrat Dr. Theophil Gallo und der ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des UKS, Prof. Dr. med. Bernhard Schick die Infoveranstaltung.
Mit dem ersten Vortrag  „Richtig und gudd gess – Essen und Trinken als Prävention und Therapie bis ins hohe Alter“ gab Diplom Ökotrophologin Margarete Edel einen Überblick über mögliche Probleme  und worauf man achten sollte, um die noch vorhandenen Ressourcen z.B. mit Hilfe einer Biographie optimal zu nutzen. Zur Kontrolle des körperlichen  Status sollten Gewicht, Ess- und Trinkprotokolle und PAL-Werte herangezogen werden.
Dr. med. Carl-Albert Bader, Oberarzt der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde erklärte anschaulich die medizinischen Hintergründe bei Kau-und Schluckbeschwerden, mit der sich  die Schluckambulanz an der HNO-Klinik intensiv beschäftigt. Sowie der Körper altert, altert auch der Schluckapparat.  Geruch- und Geschmacksinn lassen nach. Die Schleimhäute werden trockener. Auch die Muskeln in Mund, Rachen und Kehlkopf werden  schwächer. Der Mund ist trocken, das Essen rutscht nicht, im Hals steckt gefühlt ein Kloß. Problematisch wird es, wenn eine Krankheit hinzukommt.so lautete auch der Titel lautete der Titel des dritten Vortrags von den Logopädinnen Sabine Hoffmann und Susanne Diener von der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde. Der Kloß im Hals – wenn das Essen stecken bleibt . Mit einem völlig anderen Blickwinkel aus ihrer Arbeit direkt mit den Betroffenen, schilderten die Logopädinnen praxisnah das Vorgehen im Körper und gab viele Tipps, wie sich die Patienten verhalten sollten.
Im letzten Vortrag: „Auswahl von Lebensmitteln und Zubereitungstipps bei Kau- und Schluckbeschwerden“  zeigte Georg Reier, Küchenmeister und diätetischen Koch sehr praxisnah und lebendig auf, was man bei der Lebensmittelzubereitung- und verarbeitung beachten sollte, welche Lebensmittel ungeeignet sind für alte Menschen und wie man das Essen appetitlich serviert.
Mit der Auftaktveranstaltung wurde das Bewusstsein für diese Problematik gefördert, konkrete Hilfestellung gegeben und die aktuelle Situation aus verschiedenen Blickwinkeln geschildert.
Das große Interesse nicht nur bei den Fachkräften, sondern auch in der Bevölkerung zeigt, wie wichtig diese Thematik aktuell schon ist und in der Zukunft werden wird.

Weitere Veranstaltungen sollen folgen:


• eine Fortbildung zum Thema Dysphagie wird am 22.6.16 an der Uni-Klinik stattfinden, 
• Schulungen des Personals vor Ort in den Senioreneinrichtungen sind vom Gesundheitsamt geplant.

 

Essen mit Genuss bis ins hohe Alter


Das Netzwerk „Saarpfalz mit peb-ein Landkreis macht sich fit“ beim Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises und die Universitätsklinik des Saarlandes luden am 20.April 2016 alle Interessierten ein, an den Fachvorträgen zum Thema Ernährung und Versorgung älterer Personen teilzunehmen. Besonderer Schwerpunkt wurde auf die leider oft unzureichend behandelte Problematik bei Dysphagie und Schluckbeschwerden gelegt.
Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung gewinnt dieses Thema an Bedeutung. Das Netzwerk möchte mit der Auftaktveranstaltung Hilfsmöglichkeiten, wie medizinische Abklärung, logopädische Therapie und die richtige Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel vorstellen. Essen mit Genussfaktor soll bis ins hohe Alter ermöglicht werden.

Mit einer Einführung in die Thematik und ihren Grußworten an alle Referenten, Senioreneinrichtungen, Seniorenbeauftragten, Fachkräfte und Mitarbeiter der Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen & UKS, Firmenvertreter, sowie der zahlreich erschienenen Betroffenen und deren Angehörigen eröffneten Landrat Dr. Theophil Gallo und der ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des UKS, Prof. Dr. med. Bernhard Schick die Infoveranstaltung.
Mit dem ersten Vortrag „Richtig und gudd gess – Essen und Trinken als Prävention und Therapie bis ins hohe Alter“ gab Diplom Ökotrophologin Margarete Edel einen Überblick über mögliche Probleme und worauf man achten sollte, um die noch vorhandenen Ressourcen z.B. mit Hilfe einer Biographie optimal zu nutzen. Zur Kontrolle des körperlichen Status sollten Gewicht, Ess- und Trinkprotokolle und PAL-Werte herangezogen werden.
Dr. med. Carl-Albert Bader, Oberarzt der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde erklärte anschaulich die medizinischen Hintergründe bei Kau-und Schluckbeschwerden, mit der sich die Schluckambulanz an der HNO-Klinik intensiv beschäftigt. Sowie der Körper altert, altert auch der Schluckapparat. Geruch- und Geschmacksinn lassen nach. Die Schleimhäute werden trockener. Auch die Muskeln in Mund, Rachen und Kehlkopf werden schwächer. Der Mund ist trocken, das Essen rutscht nicht, im Hals steckt gefühlt ein Kloß. Problematisch wird es, wenn eine Krankheit hinzukommt.so lautete auch der Titel lautete der Titel des dritten Vortrags von den Logopädinnen Sabine Hoffmann und Susanne Diener von der Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde. Der Kloß im Hals – wenn das Essen stecken bleibt . Mit einem völlig anderen Blickwinkel aus ihrer Arbeit direkt mit den Betroffenen, schilderten die Logopädinnen praxisnah das Vorgehen im Körper und gab viele Tipps, wie sich die Patienten verhalten sollten.

Im letzten Vortrag: „Auswahl von Lebensmitteln und Zubereitungstipps bei Kau- und Schluckbeschwerden“ zeigte Georg Reier, Küchenmeister und diätetischen Koch sehr praxisnah und lebendig auf, was man bei der Lebensmittelzubereitung- und verarbeitung beachten sollte, welche Lebensmittel ungeeignet sind für alte Menschen und wie man das Essen appetitlich serviert.

Mit der Auftaktveranstaltung wurde das Bewusstsein für diese Problematik gefördert, konkrete Hilfestellung gegeben und die aktuelle Situation aus verschiedenen Blickwinkeln geschildert.
Das große Interesse nicht nur bei den Fachkräften, sondern auch in der Bevölkerung zeigt, wie wichtig diese Thematik aktuell schon ist und in der Zukunft werden wird.

Weitere Veranstaltungen sollen folgen:

eine Fortbildung zum Thema Dysphagie wird an der Uni-Klinik stattfinden,
Schulungen des Personals vor Ort in den Senioreneinrichtungen sind vom Gesundheitsamt geplant.


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