Neubau des Christian von Mannlich-Gymnasiums offiziell eingeweiht

Mit einem offiziellen Festakt und einem bunten Schulfest ist am vergangenen Samstag, 26. Mai, der Neubau des Christian von Mannlich-Gymnasiums offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Die Freude in den Gesichtern des Schulleiters Wolfram Peters, der Schüler und Lehrer sprach Bände. Der neue Schülersprecher Konstantin Franke brachte es mit einem Dank an Landrat Dr. Theophil Gallo und einem Appell an alle Zuhörer am Rednerpult in der Aula auf den Punkt: „Das Mannlich-Gymnasium ist eine vielfältige Schule, in der die Schüler gefördert werden. Wir haben diesen Neubau gebraucht. Danke, Herr Gallo, dass Sie uns den Mannlich-Stolz zurückgegeben haben. Lasst uns diesen Stolz weitertragen.“ Jetzt müsse sich das Gymnasium, das für Bildung und Zukunft stehe, nicht mehr vor den anderen Schulen verstecken, betonte der Schülersprecher.

Neue Fachsäle und ein Atrium
Der Saarpfalz-Kreis ist Träger des Mannlich-Gymnasiums und der marode Pavillon hatte schon lange Handlungsbedarf angemeldet; eine Investition war unumgänglich geworden. So entstand in knapp zwei Jahren Bauzeit ein dreigeschossiger Neubau mit Fachsälen für Physik, Chemie, Musik, Kunst und EDV sowie ein eingeschossiges Atrium mit Foyer, Bibliothek und Schülerarbeitsraum als Bindeglied zwischen Neubau und Bestand. Der Neubau ist energetisch an den Stand eines Niedrigenergie-Gebäudes angelehnt. 

Landrat Dr. Theophil Gallo dankte an diesem Morgen seinen Mitarbeitern für die „hervorragend geleistete Arbeit“ und auch dem Kreistag, der die notwendigen Gelder bereitgestellt hatte. Die Gesamtbaumaßnahme am Mannlich-Gymnasium mit der Sanierung des bestehenden Gebäudes umfasst ein Volumen von ca. neun Millionen Euro. „Insgesamt investiert der Landkreis 27 Millionen Euro in seine weiterführenden Schulen. Das ist gut investiertes Geld, denn es bedarf auch eines guten Umfeldes, um überhaupt ordentlich lernen zu können“, erklärte der Landrat.

Wolfram Peters nannte bei seiner Begrüßung den Neubau „ein Wunder“. Er lobte die „super angenehme Zusammenarbeit“ mit den Akteuren der Kreisverwaltung, so dass die Baumaßnahme in der vorgegebenen Zeit durchgeführt werden konnte.

Nach dem Bezug des Neubaus voraussichtlich nach den Sommerferien wird der Saarpfalzkreis den alten Naturwissenschafts-Trakt entkernen und komplett sanieren. Dafür ist ein Zeitraum von mindestens einem Jahr vorgesehen. In diesem Trakt entstehen neben dem Biologie-Bereich und einem EDV-Raum diverse Klassen- und Kursräume, die die Räume im maroden Pavillon ersetzen werden. Der Pavillon wird nach der kompletten Sanierung des Hauptgebäudes aufgegeben. 

Christine Streichert-Clivot, Staatssekretärin im Ministerium für Bildung und Kultur, überbrachte herzliche Grüße von Bildungsminister Ulrich Commerçon und freute sich mit allen Anwesenden über die neue Lernumgebung: „Heute strahlt nicht nur die Sonne, sondern auch dieses Haus.“ Sie lobte unter anderem das pädagogische Konzept der Schule und die Rolle, die sie bei der Integration einnimmt: „Die Schule kommt ihrem Auftrag als  UNESCO-Projektschule nach.“ Auch Homburgs Oberbürgermeister Rüdiger Schneidewind ließ es sich nicht nehmen, in seinem Grußwort der Schule zum gelungenen Neubau zu gratulieren. 

Für die Projektplanung und -durchführung zeichneten Architektin Dorthe Zimenga, Fachbereich Immobilienmanagement, und Michael Weber vom Architekturbüro Blass/Weber verantwortlich.

Der Festakt wurde von den Mannlich-Singers und dem Bewegungstheater kurzweilig und sehr ansprechend umrahmt. Nach dem symbolischen Banddurchschnitt genossen die Gäste Führungen durch das Haus und ein fröhliches Schulfest.

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