Von Reinheim über Barcelona an die Saarschleife

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19.05.2005

Von Reinheim über Barcelona an die Saarschleife


„Im Spiegel der Fürstin“ lautet der Titel einer Wanderausstellung, die Arbeiten des spanischen Künstlers Antonio Hervás Amezcua zeigt. Der Katalane interpretiert in seinen großformatigen Ölgemälden die keltische Geschichte in der Region rund um Reinheim.

Vernissage im neuen Atrium mit Bürgermeister Judith Thieser, dem Künstler Antonio Hervas Amezcua und der Laudatorin Waltraud Faralisch-Lindemann sowie einigen der Gäste.

Vernissage im neuen Atrium mit Bürgermeister Judith Thieser, dem Künstler Antonio Hervas Amezcua und der Laudatorin Waltraud Faralisch-Lindemann sowie einigen der Gäste.
Antonio Hervás Amezcua war 1999 im Saarpfalz-Kreis zu Gast. Im Rahmen der Musikfestspiele Saar hatte er in Homburg zwei Ausstellungen – eine in der Städtischen Galerie im Alten Rathaus, eine zweite in der Kundenhalle der Kreissparkasse. Bei diesem Besuch entdeckte der Künstler für seine kreative Arbeit den Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim.

Er war gleich fasziniert von den Fundstücken, der Landschaft, den Grabhügeln und der mystischen Stimmung, die die keltischen Vorfahren noch heute ausstrahlen. Es folgte ein weiterer Besuch, in dessen Verlauf er gemeinsam mit der Historikerin Waltraud Faralisch-Lindemann das Konzept dieser Ausstellung entwickelte. Die Ausstellung sollte Gemälden, Zeichnungen und Aquarellen im Dialog mit Fundstücken der Keltenzeit aus Reinheim zeigen.

Im Laufe der Zeit entstanden nach ersten Zeichnungen großformatige Gemälde, über die der Schriftsteller Carles Duarte i Montserrat im eigens gestalteten Katalog zur Ausstellung schreibt: „Antonio Hervás gestaltet Bild für Bild, Skulptur für Skulptur, ein ganz persönliches Werk, das uns durch seine Aktualität und Lebenskraft anspricht und berührt. Diesmal nun nimmt Antonio die keltische Kultur in sein Schaffen auf, das – reicher an Themen und technisch kühner – immer mehr Bewunderung erweckt. Und er macht dies, ohne je seine Betrachtungsweise aufzugeben, seine ihm eigene Sprache von Farbe und Form. Er erforscht nun Landschaften, die Schauplatz der keltischen Welt waren, und Orte, deren archäologische Funde für uns die Geschichte ihrer antiken Bewohner wieder erstehen lassen.“ Und weiter: „In dieser Beschwörung einer Vergangenheit, die noch andauert, bewahren die alten Bilder von mythologischen Tieren und Fürstinnen ihren magischen Charakter und fesseln und beunruhigen uns gleichermaßen. Sie gewinnen von neuem Kraft, sich in Symbole des Mysteriums zu verwandeln, das unser Dasein bestimmt: Spiegel, in denen wir die Vergangenheit suchen, die Gestalt der Gegenwart und das Rätsel der Zukunft sind.“

Die Wanderausstellung hatte 2001 ihren Auftakt in Barcelona. Mittlerweile wurden die Arbeiten in der Saarpfalz, der benachbarten Westpfalz und in der Bundeshauptstadt Berlin gezeigt. Zur Zeit ist die Ausstellung im neuen Atrium an der Cloef bei Orscholz zu sehen. Bis 20. Juni hängen die Arbeiten des Künstlers in dem schmucken Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem saarländischen Wahrzeichen, der Saarschleife. 

Bei der Eröffnung der Ausstellung an der Cloef betonten die Bürgermeisterin der Gemeinde Mettlach, Judith Thieser, sowie die Laudatorin, Waltraud Faralisch-Lindemann, die Bedeutung der Werke, die einen Brückenschlag zwischen der Geschichte und der modernen Kunst darstellen. Geöffnet ist die Ausstellung bei freiem Eintritt mittwochs bis sonntags jeweils ab 11 Uhr.


 

Autor: ust


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Letzte Änderung: 19.05.2005

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