Gesundheit und Umwelt

Gesundheit und Vorsorge


In Deutschland gibt es ein umfangreiches System der gesundheitlichen Versorgung.

Die Krankenversicherung wird von zwei unterschiedlichen Systemen getragen: der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und der privaten Krankenversicherung (PKV). Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, deren Einkommen unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze (Versicherungspflichtgrenze) liegt, werden automatisch gesetzlich krankenversichert.

Asylsuchende sind grundsätzlich nicht gesetzlich krankenversichert, sondern haben im Krankheitsfall Ansprüche nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG). In Abhängigkeit von Aufenthaltsdauer und -status definiert das Gesetz unterschiedliche Leistungsniveaus. Nach der derzeitigen Gesetzeslage erhalten Asylsuchende in den ersten 15 Monaten somit lediglich eine Not- und Akutversorgung. Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen werden allerdings übernommen. So erhalten beispielsweise geflüchtete Kinder, wie alle anderen Kinder auch, die Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9.

Geflüchtete erhalten für Arztbesuche, Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen und Krankenhausaufenthalte jeweils einen Behandlungsschein beim Sozialamt.

 

Gesundheitsvorsorge und Impfschutz


In Deutschland werden bestimmte Impfungen für Säuglinge, Kinder, Jugendliche und Erwachsene empfohlen. Impfempfehlungen. Der Impfkalender ist auf der Internetseite der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung in verschiedenen Sprachen zum Downloaden:

 

Auf den Seiten der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung finden Sie hierzu Impfempfehlungen und ausführliche Infos:

Impfen Info

Infektionsschutz

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

 

Früherkennungsuntersuchungen für Kinder und Jugendliche (aktuell U1 bis U9 sowie J1)

Es ist wichtig, dass bei diesen "U"-Untersuchungen der allgemeine Gesundheitszustand und die altersgemäße Entwicklung eines Kindes regelmäßig ärztlich überprüft werden. So können mögliche Probleme oder Auffälligkeiten frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Ausführliche Infos unter:

Früherkennungsuntersuchung bei Kindern

Kindergesundheit

Die Kosten für die Früherkennungsuntersuchungen werden von den Krankenkassen übernommen.

Einen genauen Termin vereinbaren Sie mit Ihrer Kinderärztin oder Ihrem Kinderarzt.

 

Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises


Eine zentrale Aufgabe des Gesundheitsamtes ist die Förderung und der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung im Saarpfalz-Kreis durch Information und Aufklärung, Beratungen und Untersuchungen.

Eine Übersicht über die Aufgaben als Gesundheitsbehörde und die Präventionsangebote finden Sie hier:  Gesundheit

 

Kontakt:

Gesundheitsamt des Saarpfalz-Kreises

Am Forum 1

66424 Homburg

Tel.: 06841 104 0

E-Mail: gesundheitsamt@saarpfalz-kreis.de

Homepage des Saarpfalz-Kreises

 

Kinder- und Jugendärztlicher Dienst

Der Kinder- und jugendärztliche Dienst begleitet die gesundheitliche Entwicklung von Kindern von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr u. a. mit folgenden Aufgaben:

 

  • Untersuchungen von Einschulungs- und Schulkindern
  • Gesundheitsprävention und Gesundheitsaufklärung
  • Impfberatung
  • Unterstützung und Beratung im Rahmen des Infektionsschutzgesetzes (z.B. Kopflausbefall)
  • Umsetzung des Programms Frühe Hilfen in Kooperation mit dem Jugendamt

Rauchen

In Deutschland gibt es an vielen Orten ein strenges Rauchverbot. Es gilt in öffentlichen Gebäuden wie Behörden, Ämtern, Kinos, Theatern, Universitäten, Krankenhäusern, aber auch an Flughäfen und Bahnhöfen. Ebenso in Bars, Cafés, Restaurants und Diskotheken: Absolutes Rauchverbot, bitte keine Zigarette anzünden.

 

Alkohol


Gesetzliche Regelungen in Deutschland

Kauf und Konsum von Bier, Wein oder Sekt sind ab 16 Jahren erlaubt.

Kauf und Konsum von Spirituosen sind ab 18 Jahren erlaubt.

Bis 21 Jahre und in der Probezeit des Führerscheins gilt: kein Alkohol hinter dem Steuer.

Ab 21 Jahre gilt beim Lenken eines KFZ (Auto, Motorrad und Roller): mit 0,5 Promille oder mehr im Blut ist verboten. Es drohen Fahrverbote und Bußgelder.

Auch auf dem Fahrrad gilt: mit 0,3 Promille oder mehr fahrauffällig Fahrrad gefahren ist strafbar.

 

Umwelt- und Biosphärenreservat Bliesgau


Umwelt- und Klimaschutz sind weltweit aktuelle Themen, die die Menschen weltweit beschäftigen und die Anstrengung aller erfordern. 2015 ist von den Vereinten Nationen (UNO) die Agenda 2030 die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung verabschiedet worden.

Weitere Infos. Agenda 2030 der Vereinten Nationen

Umweltbildung und Bildung für nachhaltige Entwicklung sind wichtige Bildungsbereiche in Deutschland.

Der Saarpfalz-Kreis liegt zum größten Teil im UNESCO Biosphärenreservat Bliesgau. Biosphärenreservate sind Modellregionen für nachhaltige Entwicklung, in denen das Zusammenleben von Mensch und Natur beispielhaft entwickelt und erprobt wird.

Die Kriterien der Nachhaltigkeit wie z.B. geringer Energie- und Ressourcenverbrauch, ökologische Verträglichkeit, Klimaneutralität, soziale Gerechtigkeit, Regionalität, Recyclefähigkeit und fairer Handel sind hier ganz wichtig.

 

Koordinierungsstelle Umwelt und Gesundheit (KUG)


Die Koordinierungsstelle Umwelt und Gesundheit des Saarpfalz-Kreises ist zuständig für Bildung für nachhaltige Entwicklung. Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen soll nachhaltiges Denken und Handeln vermittelt werden., so z.B. mit dem EWA-plus Programm: Das EWA-plus Programm unterstützt die Schulen im Saarpfalz-Kreis bei der nachhaltigen Entwicklung eines gesunden und ökologischen Schulumfelds sowie den bewussten Umgang mit Ressourcen.

Weitere Infos: EWA-plus Programm

Das Netzwerk Saarpfalz mit peb bringt gesundheitsförderliche Angebote und Präventionsprojekte auf den Weg. Weitere Infos: Saarpfalz mit peb

 

Kontakt:

Leiterin der Koordinierungsstelle Umwelt und Gesundheit

Frau Dipl. Biologin Schwerdtfeger

Am Forum 1

66424 Homburg

Tel.: 06841 1048391

E-Mail: kug@saarpfalz-kreis.de

Homepage des Saarpfalz-Kreises