Fremdblutsparende Maßnahmen

Durch Transfusion von Fremdblut, wie sie bei größeren Operationen oft notwendig wird, können gegebenenfalls Unverträglichkeitsreaktionen auftreten. Des Weiteren ist in sehr seltenen Fällen die Übertragung von Infektionskrankheiten möglich (bakterielle und virale Infektionen wie z. B. Hepatitis oder AIDS). Außerdem schwächt sie vorübergehend das Immunsystem. 
In unserer Klinik kommen verschiedene Verfahren zur Anwendung, die helfen können, Fremdbluttransfusionen zu vermeiden.

• Minimal invasive Operationstechniken, die mit vermindertem Blutverlust einhergehen

• Die maschinelle Autotransfusion (MAT)
setzen wir vor allem in der Prothesenchirurgie an Hüft- und Kniegelenk ein. Dabei wird das Blut aus dem Operationsgebiet abgesaugt, maschinell gereinigt und dem Patienten wieder zugeführt. Auch das Blut aus den Wunddrainagen kann so größtenteils zurückgewonnen werden. Die MAT erspart dadurch in der Regel die Fremdblutgabe. Zusätzliche Vorteile sind die flexiblere OP-Terminplanung und der höhere Patientenkomfort durch Wegfall der Eigenblutspende.

Die Eigenblutspende führen wir in unserem Hause nicht durch. Bei speziellen Indikationen oder auf ausdrücklichen Wuschen seitens des Patienten besteht die Möglichkeit, Eigenblutkonserven vor einem geplanten Eingriff in einer transfusionmedizinischen Einrichtung zu spenden.

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