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Die von Norden nach Süden den Saar-Pfalz-Kreis durchschneidende Blies bildet in ihrem Unterlauf ein fruchtbares Schwemmtal inmitten einer sanften Hügellandschaft.


An der deutsch-französischen Staatsgrenze im Süden bei Reinheim verlässt der Fluss die Bundesrepublik in Richtung der lothringischen Gemeinde Bliesbruck, biegt dort nach Westen ab und fließt dann auf der Grenze bis zur Mündung in die Saar. Die geologischen Formationen, die im unteren Bliestal anstehen, sind geprägt durch den Muschelkalk der Trias, der vor etwa 200 Mio. Jahren als Resultat mehrerer Trans- und Regressionen mariner Aktivität gebildet wurde. Nicht unbedeutend sind die alluvialen Ablagerungen der Blies mit roten Sanden und gut gerundeten Kiesen, die in der Vergangenheit einigermaßen intensiv abgebaut wurden, heute jedoch wirtschaftlich kaum noch eine Rolle spielen.

Morphologisch bildet die Bliesniederung bei Reinheim und Bliesbruck ein breites Tal zwischen Hängen mit einer Höhendifferenz von bis zu 100 m, wodurch der Eindruck einer abgeschlossenen Siedlungskammer entsteht. Beinahe wie ein Fremdkörper wirkt da die Kuppe des „Homerich“ südöstlich von Reinheim, die sich zwar nur ca. 50 m über den Talboden erhebt, aber von deren Gipfel sich ein Überblick über viele Kilometer des Bliestales erschließt. Nach der lokalen Volksüberlieferung geht die Bezeichnung des Hügels auf einen gleichnamigen sagenhaften König zurück, der dort residiert habe; in Anbetracht der strategisch interessanten Position des „Homerich“ ist die Vorstellung einer befestigten Höhensiedlung in prähistorischer Zeit gar nicht so abwegig. Ein vicus (Bliesbruck) sowie eine villa rustica (Reinheim) zeugen hier im Bliesknie von der römischen Epoche, Gräber und Einzelfunde auf französischer wie deutscher Seite legen eine Besiedlung seit der Steinzeit nahe.

Hier an der saarländisch-lothringischen Grenze ist ein einzigartiges Projekt grenzüberschreitender Zusammenarbeit entstanden. Langjährige und noch immer fortdauernde archäologische Forschungen bezeugen eine über 6000-jährige, wechselvolle Geschichte, die hier auf kleinstem Raum unter der Erde verborgen liegt und allmählich ihre Geheimnisse preisgibt. Die vielfältigen Bemühungen der Wissenschaftler, die Spuren der Vergangenheit vor der Zerstörung zu bewahren, sie zu erhalten und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wurden in dem Projekt „Europäischer Kulturpark Bliesbruck-Reinheim“ zusammengefasst.

 



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Letzte Änderung: 03.07.2009

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