Forschungsprojekt

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Es war einmal ein Weg… antike Wege im nordrömischen Reich
Die Welt der Kelten
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Forschungsprojekt



Das keltisch-römische Machtzentrum von Bliesbruck – Reinheim
Seit alters her bestimmt im südöstlichen Saarland die Blies auf ihrem Weg zur Saar hin das Landschaftsbild des Bliesgaus. Weitläufige Ackerfluren auf fruchtbaren Muschelkalkböden in Wechsellage zu ausgedehnten Wäldern prägen seinen ländlichen Charakter. Zu allen Zeiten gilt diese Region als bevorzugtes Siedlungsgebiet.

Der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Am Unterlauf der Blies entstand 1987 in Trägerschaft des Saarpfalz-Kreises und des Département "Moselle der Europäische Kulturpark bzw. Parc Archéologique Européenne Bliesbruck-Reinheim. Im Hinblick auf ein damals noch zukünftiges Europa kam dem Archäologieprojekt an der saarländisch-lothringischen Grenze mehr als nur Symbolcharakter zu.
Gerade die römische Besiedlung, die sich hier vor 2000 Jahren uneingeschränkt ausdehnen konnte, belegte die neuzeitliche Grenzziehung zwischen Frankreich und Deutschland als willkürliches Konstrukt.
Eingebettet in die bäuerlich strukturierte Kultur- und Naturlandschaft des Bliesgaus sollte die touristische Vermarktung des Parks im Wesentlichen von laufenden Ausgrabungen und deren musealer Präsentation leben.
Der römische Vicus mit dem Thermenmuseum, die große Villa mit wieder aufgebauten Nebengebäuden und die in einem Hügel begehbare Rekonstruktion des 1954 gefundenen Fürstinnengrabes bilden derzeit seinen Mittelpunkt. Dieses Grab mit wertvollen Beigaben (Abb. 1) und goldenen Trachtgegenständen (Abb. 2) einer reichen Keltin, die offensichtlich priesterliche Funktionen besaß, zählt noch heute zu den herausragenden Grabfunden der Frühlatènezeit (450-280 v. Chr.) in Mitteleuropa.

Neuere Forschungen
Systematische Forschungen und Notgrabungen, vor allem in Zusammenhang mit der Abwassererschließung durch den Entsorgungsverband Saar (EVS) haben seit 2005 zur Entdeckung weiterer bedeutender Bodendenkmäler geführt (Abb. 3). Parallel zu den Grabfunden lässt sich jetzt über einen Zeitraum von mehr als eintausendfünfhundert Jahren auch die Siedlungsentwicklung nachweisen. Sie reicht von der Späten Bronzezeit (12. Jh. v. Chr.) über die Kelten bis in die Spätrömische Epoche (5. Jh. n. Chr.). Gerade in dieser Kontinuität, mit bedeutenden Funden aus allen Zeitepochen, zählt die Siedlungskammer des Europäischen Kulturparks Bliesbruck-Reinheim zu einem der wichtigsten vor- und frühgeschichtlichen Fundplätze in Mitteleuropa.

 
W. Reinhard
Landesdenkmalamt



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Letzte Änderung: 01.07.2010

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