Völkerwanderung

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Völkerwanderung


Am Ende der römischen Herrschaft in Gallien, zu Beginn des 5. Jahrhunderts, gelangten die Gebiete westlich des Rheins unter fränkische Herrschaft. In der Folgezeit wurde die schon durch germanische Einfälle des 3. und 4. Jahrhunderts geschwächte und bevölkerungsarme Landschaft des Bliesgaues von den germanischen Franken aufgesiedelt.


Merowingergrab mit Goldscheibenfibel, Altheim
Während sich die Siedlungen wegen ihrer Lage unter den heutigen Ortskernen der archäologischen Forschung größtenteils entziehen, lassen die Grabfunde Rückschlüsse zu Fragen der Gesellschaftsordnung, des Wirtschaftssystems, der religiösen Vorstellungen und des Kunsthandwerks zu. Auf dem Homerich war bereits 1827 ein fränkisches Steinplattengrab geborgen worden, was sicherlich den Mythos vom „König Homerich“ weiter genährt hat.

Im Saar-Mosel-Raum zählt das Gräberfeld von Altheim zu den größten Friedhöfen der nach dem gleichnamigen Königsgeschlecht benannten Merowingerzeit. In mehreren Grabungskampagnen zwischen 1974 und 1986 wurden hier vom Staatlichen Konservatoramt in Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Verein des Saarpfalz-Kreises 115 Bestattungen geborgen. Einheitlich West-Ost orientiert, lässt die planvolle Anordnung der Grabgruben in Reihen eine straffe Gesellschaftsordnung erkennen. Obwohl ihr König Chlodwig (482 - 511 nach Chr.) schon um 500 dem christlichen Glauben beigetreten war, wurden den Toten noch bis ins 8. Jahrhundert, entsprechend ihren heidnischen Bestattungsbräuchen, vor allem wertvolle Waffen und prächtige Trachtausstattung als Jenseitsversorgung mit ins Grab gegeben.



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Letzte Änderung: 14.04.2010

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