Bronzezeit

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Bronzezeit


Die Reize des breiten Tales der Blies werden schon seit mehreren Jahrtausenden geschätzt. Das zeigen verschiedene Funde , die die Archäologen gewissenhaft ans Tageslicht bringen.


Bronzener Hortfund von Reinheim, ca. 800 v. Chr.
In dieser Region ist nur Weniges aus der materiellen Kultur der Früh- und Mittelbronzezeit überliefert. Einige Indizien weisen darauf hin, dass der gesamte Saar-Mosel-Raum noch länger in den kupferzeitlichen Kulturtraditionen verhaftet war. Erst vom Ende der frühen Bronzezeit gibt es einige Einzelfunde.

Kennzeichnend für die Mittelbronzezeit ist die Bestattung der Verstorbenen in gestreckter Lage unter Erdhügeln, die bevorzugt auf Bergrücken zu finden sind. Aus einem solchen Grab stammte vermutlich eine bronzene Gewandnadel aus Reinheim, die sich bis 1929 in Privatbesitz befand.

In der Spätphase der Bronzezeit entstand die Sitte, Verstorbene einzuäschern und anschließend in einer Urne beizusetzen. Die Bestattungsplätze wuchsen während der etwa 450 Jahre dauernden Epoche zu regelrechten Urnenfeldern an, was diesem Abschnitt der Vorgeschichte auch den Namen Urnenfelderzeit eingebracht hat. Mit der Verbrennung der verstorbenen Person auf einem größeren Holzstoß wurde der eigentliche Begräbnisvorgang eingeleitet. Aus der erkalteten Asche des Scheiterhaufens sammelte man die verbrannten Knochen auf, zerkleinerte sie mechanisch und setzte sie dann in einem Tongefäß oder organischen Behälter (Lederbeutel, Rindenschachtel) in einer Grabgrube bei.

Ganz an das Ende der späten Bronzezeit gehört der 1964 zufällig entdeckte Hortfund von Reinheim (um 800 vor Chr.). Neben mehreren Klapperblechen, die zusammen mit einer großen Phalere als Pferdegeschirrteile interpretiert werden, vervollständigen acht Hohlblecharmbänder, verschiedene andere Ringtypen und ein Tüllenmeißel das Fundensemble. Die gleichartige Zusammensetzung ähnlicher Deponierungen im Saar-Mosel-Raum lässt den Grund ihrer Deponierung im kultischen Bereich vermuten.



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Letzte Änderung: 14.04.2010

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