Wissenswertes

Die Seite enthält folgende Unterpunkte:
Willkommen im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim
Ihr Besuch
Preise und Zeiten
Sonderausstellungen
Mit Hightech auf den Spuren der Kelten
Es war einmal ein Weg… antike Wege im nordrömischen Reich
Die Welt der Kelten
Sonntagsführungen
Programm für Gruppen
Schulprogramm
Schülerführung
Kelten-Rallye
Römer-Rallye
Grabungsspiel
Töpferwerkstatt
Zu Tisch bei den alten Römern
Mythologie
Römische Spiele
Die Schrift in der Antike
Rechnen mit dem römischen Abakus
Workshops
Creativum
Outdoor-Kochkurs
Barrierefrei
Ausflugsideen
Römer-Rallye
Kinder und Jugendliche
Kindergeburtstage
Ferienfreizeiten
Kinderfest
Veranstaltungen
Live aus dem Europäischen Kulturpark
Aktuelle Informationen
Wissenswertes
Zahlen zum Park
Geschichte
Völkerwanderung
Römische Kaiserzeit
Eisenzeit
Bronzezeit
Stein- und Kupferzeit
Ausgrabungen
Thermen
Vicus
Fürstinnengrab
Forschungsprojekt
Keltischer Grabhügel von Rubenheim-Wolfersheim
Historische Bauten
Fundstücke
Wissenschaftliches
Geografische Einbindung
Literatur
Villenanlage
Links
Shop
Über uns
Lage und Anfahrt
Servicequalität

Meta-Navigation

Hilfe, Feedback und einen Gesamtüberblick über unser Angebot bieten die Seiten

Saarpfalz-Kreis - Bürgerservice, Urlaub, Veranstaltungen, Aktuelles
Willkommen im Saarpfalz-Kreis online

Hauptnavigation

Nutzen Sie den Einstieg über einen unserer vier Hauptbereiche

Beginn des Inhaltsbereiches

Wissenswertes


Als im Jahr 1954 der Reinheimer Unternehmer Schiel beim Kiesabbau einen bronzenen Gegenstand barg, ahnte er wohl, dass es sich um einen außergewöhnlichen Fund handelte; denn er legte den Gegenstand dem Staatlichen Konservatoramt in Saarbrücken vor.

Vertragsunterzeichnung zwischen Departement und Kreis 1999.

Vertragsunterzeichnung zwischen Departement und Kreis 1999.
Der damalige Landeskonservator Josef Keller erkannte das Stück als latènezeitlichen Spiegel und veranlasste sogleich eine archäologische Untersuchung.
Als Ergebnis der Ausgrabungsarbeiten, die bis 1957 fortdauerten, konnte eine reiche Frauenbestattung des frühen vierten Jahrhunderts unter einem ehemals fünf Meter hohen Erdhügel konstatiert werden. Die Deutung de Grabes beschäftigt die Forschung seit nunmehr fast 40 Jahren und das Grab der „Keltenfürstin von Reinheim“ wurde die Keimzelle des Europäischen Kulturparks Bliesbruck-Reinheim. Eine hervorragende Rekonstruktion der keltischen Nekropole mit einem begehbaren Modell des Fürstinnengrabes bildet heute neben der unmittelbar benachbarten römischen Villa in Reinheim und dem römischen Vicus in Bliesbruck – keine 1000 Meter entfernt – eine der Highlights des Parks. Daneben existieren Ausstellungs- und Konferenzräume, didaktische Einrichtungen für deutsche und französische Schulprogramme sowie viel Natur und Erholungsmöglichkeit.

Seit mehreren Jahren entsteht auf der deutsch-französischen Grenze zwischen dem Saarland und dem französischen Departement Moselle ein wirklich grenzübergreifendes Projekt, das den europäischen Gedanken im wahrsten Sinne verkörpert. Auf den archäologischen Forschungen im Bliestal zwischen dem französischen Bliesbruck (Departement Moselle, Frankreich) und dem deutschen Reinheim (Saarpfalz-Kreis, Saarland) aufbauend entstand 1989 der Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim.

Das Vorhaben wird auf französischer Seite vom Conseil Général de la Moselle, dem Generalrat des frz. Departements Moselle, und auf deutscher Seite vom Saarpfalz-Kreis betrieben und vom französischen Ministerium für Kultur und Kommunikation, vom Saarland und von der Gemeinde Gersheim gefördert. Der Archäologiepark stellt sich seinen Besuchern immer stärker mit seinen vielseitigen Facetten dar. Wissenschaftliche, denkmalschützerische und didaktische Ansätze wirken zusammen und bieten ein konkretes Bild der gemeinsamen 2.500 Jahre alten Vergangenheit der Bewohner des Bliestals seit der Antike. Anspruchsvolle archäologische Forschung, suggestiv ansprechende Darstellung der Spuren der Vergangenheit und qualitativ hochwertige Veranstaltungen sollen der breiten Öffentlichkeit die verschiedenen Etappen archäologischen Forschens näher bringen, von der Ausgrabung bis hin zur Nachbildung der antiken Gebäude.



Servicenavigation



Mehr zum Thema


Pfadnavigation

Letzte Änderung: 30.06.2010

Informieren Sie sich über die Betreiber der Seite und die Datenschutzbestimmungen unter