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Im Folgenden möchten wir den Förderverlauf eines jungen Erwachsenen namens Hassan vorstellen. Hassan ist 19 Jahre alt und hat die Hauptschule in der 9. Klasse abgebrochen. Danach besuchte Hassan das Berufsvorbereitungsjahr in Metalltechnik am BBZ in Homburg. Diese Maßnahme musste jedoch nach 5 Monaten beendet werden. Auch die darauffolgenden Teilnahmen an berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen im Bereich Bauten- und Objektbeschichter sowie im Garten- und Landschaftsbau scheiterten.

Es erfolgt eine Zuweisung durch das Jobcenter Saarpfalz-Kreis in das Projekt "Meilenstein". Der Sozialpädagoge lädt Hassan schriftlich zur Teilnahme im Projekt ein. Da Hassan zu diesem Termin nicht erscheint, wird er zunächst telefonisch kontaktiert und für den darauffolgenden Tag einbestellt. Da er auch diesen Termin verstreichen lässt, wird Hassan am Nachmittag von der zuständigen sozialpädagogischen Fachkraft zu Hause aufgesucht. Hassan erklärt, dass er keine Lust auf das Projekt habe, da er so oder so überall rausgeworfen werde. Der Sozialpädagoge informiert Hassan ausführlich über die Inhalte sowie die Struktur des Projektes und die sich aus der Teilnahme am Projekt ergebenden Möglichkeiten für Hassan. Nach einem längeren Gespräch willigt er schließlich ein, dass er sich am kommenden Tag das Projekt einmal ansehen werde.

Am darauffolgenden Tag erscheint Hassan im Projekt. Ihm werden alle Bereiche gezeigt und Hassan erklärt sich im Laufe des Tages bereit, am Projekt teilzunehmen. In den ersten vier Wochen  durchläuft Hassan alle Arbeitsbereiche und wird bezüglich seiner Fähigkeiten und Schlüsselkompetenzen beobachtet. Weiter werden Informationen hinsichtlich seiner schulischen Erfahrungen, seines beruflichen und persönlichen Werdegangs sowie seines sozialen Umfeldes erhoben. Es zeigt sich, dass Hassan Probleme hat, morgens pünktlich im Projekt zu erscheinen. In einem Gespräch mit ihm stellt sich heraus, dass Hassan regelmäßig Drogen konsumiert und dann morgens verschläft. Nach zahlreichen Motivationsgesprächen stimmt Hassan zu, dass ein Kontakt zu der Drogenberatungsstelle hergestellt wird. Zum ersten Gespräch begleitet der zuständige Sozialpädagoge Hassan. Danach wird festgelegt, dass Hassan regelmäßig die Sprechstunden alleine besucht. Am Ende der Einstiegsphase wird vereinbart, welcher Förderbedarf besteht und in welcher Form daran gearbeitet wird. Im handwerklichen Bereich liegen seine Fähigkeiten im Umgang mit Werkzeugen. Er zeigt eine gute Auffassungsgabe und erledigt die Arbeitsaufträge recht zügig und ordentlich. Schwächen liegen im Bereich seiner Kritikfähigkeit. Im Förderplan wird weiter festgehalten, dass Hassan den Hauptschulabschluss machen würde, damit er bessere Chancen auf eine Ausbildungsstelle hat. Eine konkrete Berufsvorstellung hat er noch nicht. Als nächste Schritte soll Hassan einen Schulleistungstest machen und an einem Kompetenzfeststellungsverfahren teilnehmen.

Die Auswertungen der Kompetenzfeststellung ergeben, dass er schulisch noch Defizite im mathematischen Bereich hat. Ansonsten verfügt er jedoch über gute schulische Kenntnisse. In der Förderphase erhält Hassan daher Unterricht zur Auffrischung und Behebung schulischer Defizite, EDV-Training sowie Vermittlung fachtheoretischer und fachpraktischer Kenntnisse in unterschiedlichen Berufsfeldern. Da sich seit der Zuweisung die Kenntnisse von Hassan im schulischen Bereich stark verbessern, wird Hassan dabei unterstützt, sich selbstständig zur externen Hauptschulabschlussprüfung anzumelden. Im weiteren Projektverlauf werden mit Hassan konkrete Berufswünsche entwickelt und er wird bei der Suche nach einem Praktikumsplatz unterstützt.

Nach erfolgreichem Bestehen der Hauptschulabschlussprüfung beginnt Hassan ein dreiwöchiges Praktikum in einer Schreinerei. Da sich Hassan dort sehr zuverlässig und einsatzbereit zeigt und in diesem Bereich arbeiten möchte, erhält Hassan einen Platz in der betrieblichen Einstiegsqualifizierung.


 



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Letzte Änderung: 04.10.2013

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