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Diego kam als Siebenjähriger mit seinen Eltern nach Deutschland.

Im Teenageralter kam er in Kontakt mit Drogen und Alkohol, auch wurde er immer wieder in Schlägereien verwickelt. Dies führte schließlich dazu, dass er zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt wurde.
Sein Bewährungshelfer wandte sich an die Kompetenzagentur, um Diego hinsichtlich seiner beruflichen Zukunft zu unterstützen. 

Bei dem Erstgespräch mit der Case-Managerin erzählte Diego, dass er sich vor allem für eine Tätigkeit im Bereich Bau interessiert. Die Case-Managerin schlug vor, dass Diego zunächst ein Praktikum in einer Baufirma machen könne. Gemeinsam wurde nach möglichen Praktikumsbetrieben gesucht.

Nach einigen Telefonaten fanden sie eine Baufirma bei der Diego ein vierwöchiges Praktikum ableisten konnte. Im Laufe dieses Praktikums konnte Diego seinen Chef so von seiner Arbeitsleistung überzeugen, dass dieser ihn in Folge des Praktikums für ein Einstiegsqualifizierungsjahr (EQJ) übernahm.

Während dieses Jahres wechselten Diegos Eltern den Wohnort.

Da ein Umzug den reibungslosen Ablauf des EQJs gefährden würde, musste sich Diego eine eigene Wohnung suchen. Die Mitarbeiterin der Kompetenzagentur unterstützte ihn bei der Wohnungssuche sowie der notwendigen Antragstellung bei der ehemaligen ARGE. Dass Diego kein deutscher Staatsangehöriger war, komplizierte das Verfahren und die Unterstützung war dringend notwendig.

Diego konnte das Einstiegsqualifizierungsjahr weiter durchführen und gegen Ende des Jahres bekam er von seinen Chef die Zusage für einen Ausbildungsplatz.

Bei der 17jährigen Fiona kommt der Kontakt mit der Kompetenzagentur über ihren Klassenlehrer zu Stande. Sie befand sich im letzten Schulbesuchsjahr und fiel dadurch auf, dass sie sich kaum am Unterricht beteiligte. Zudem hatte sie keine Vorstellung davon, was sie nach der Schule machen wollte.

Eine Case-Managerin der Kompetenzagentur führte zahlreiche Gespräche mit Fiona und deren Eltern und unterstützte Fiona durch verschiedene Testverfahren bei der beruflichen Orientierung. Man kam zu dem Ergebnis, dass Fionas Interessen und Fähigkeiten am Besten zu dem Beruf der Restaurantfachfrau passten. 

Nach dem Hauptschulabschluss meldete sich Fiona zunächst für ein dualisiertes Berufs-grundschuljahr an, bei dem sie an zwei Wochentagen die Schule besuchte und an drei Tagen in einem Restaurant arbeitete. Als Fiona gegen Ende des Jahres erfuhr, dass ihr Praktikumsbetrieb sie nicht ausbilden kann, war sie zunächst sehr niedergeschlagen und demotiviert.

Die Mitarbeiterin der Kompetenzagentur leistete hier Motivationsarbeit und suchte gemeinsam mit Fiona nach einem anderen Ausbildungsplatz. Sie fanden ein Restaurant, in dem Fiona zunächst ein paar Tage zur Probe arbeiten konnte. Da sie durch das BGJ bereits vielfältige praktische Erfahrungen im Beruf sammeln konnte, überzeugte sie den Betrieb schnell von sich und konnte dort eine Ausbildung beginnen.

 



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Letzte Änderung: 10.11.2011

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