Klaus Kinski – Ich bin so wie ich bin
Ausstellung,
Museum St. Ingbert
08.05.2005 - 07.08.2005
08.05.2005 - 07.08.2005
Klaus Kinski zählt zu den populärsten deutschen Charakterdarstellern. Als Enfant terrible des internationalen Films wurde er bereits zu Lebzeiten eine Legende.
Kinskis Karriere begann 1953 in Berlin, wo er mit Boris Barlog zusammenarbeitete. Doch bereits kurz darauf kam es mit diesem zum Bruch. Rasch machte sich Kinski neben den Schauspielrollen am Theater als Rezitator und Lyrikinterpret einen Namen: Werke von Baudelaire, Nietzsche, Villon und Dostojewskij brachte er mit seiner facettenreichen, rauchig-gebrochenen Stimme eindrücklich auf Schallplatte. Seine internationale Karriere begann mit unzähligen Edgar-Wallace-Filmen, die ihn mit seiner exzentrischen Nebenrolle beim großen Publikum bekannt machten. Herausragenden Erfolgt feierte Kinski in zwei weiteren Filmrollen: die des Vampirs in „Nosferatu“ (1980 von Werner Herzog), was ihm mehrere Auszeichnungen als bester Schauspieler des Jahres einbrachte und die Rolle des Kopfgeldjägers in Sergio Corbuccis „Il grande Silencio“ („Leichen pflastern seinen Weg“).
Die Ausstellung zum Leben und Werk von Klaus Kinski zeigt mit rund 360 Exponaten Fotos bekannter und fast vergessener Fotografen, Filmplakate sowie zahlreiche Dokumente wie Briefe, Zeitungsartikel, Buchmanuskripte etc. Die Ausstellung zeichnet ein spannendes Porträt des mythenumwobenen Schauspielers, dessen Karriere als Theater- und Filmschauspieler nach zu erleben ist und dokumentiert zugleich ein beeindruckendes Kapitel der Foto-, Film- und Theatergeschichte.
Eine Ausstellung von Reichelt und Brockmann, Mannheim.

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