Hänsel und Gretel

Die Seite enthält folgende Unterpunkte:
Urlaub
Saarpfalz-Touristik
Mobil vor Ort
FreizeitCARD
Fahrradverleih
Unterkünfte
Camping- und Zeltplätze
Ferienhäuser
Ferienwohnungen
Hotel
Jugendherberge
Pensionen
Privatzimmer
Urlaub auf dem Bauernhof
Gastronomie
Restaurants
Cafés / Bistros
Hütten
Offene Scheunen
Sehenswürdigkeiten
Baudenkmäler
Freilichtmuseen
Industriekultur
Museen
Natursehenswürdigkeiten
Sonstige
Aktiv in der Saarpfalz
Wandern
Radfahren
BarockStraße SaarPfalz
Inlineskaten
Felsklettern
Fuhrhalterey Myndenbach
Nordic Walking
Velo visavis - Roselle, Saar, Blies
Reiseangebote
Floß-Touren auf der Blies
Gruppenangebote
Klettern
Radeln
Wandern
Touristische Veranstaltungen
Top-Events
Wöchentliche Veranstaltungen
Regelmässige Veranstaltungen
Publikationen
Gesamtliste Tourismus
Freizeit
Städte und Gemeinden
Karten
Sehenswürdigkeiten

Meta-Navigation

Hilfe, Feedback und einen Gesamtüberblick über unser Angebot bieten die Seiten

Saarpfalz-Kreis - Bürgerservice, Urlaub, Veranstaltungen, Aktuelles
Willkommen im Saarpfalz-Kreis online

Hauptnavigation

Nutzen Sie den Einstieg über einen unserer vier Hauptbereiche


Bereichsnavigation

Die Unterpunkte dieser Seite sind



Beginn des Inhaltsbereiches

Hänsel und Gretel

Art der Sehenswürdigkeit: Natursehenswürdigkeit

Hänsel und Gretel

„Hänsel und Gretel“ – Gallorömisches Kunstrelief

Verborgen im Dickicht des Sengscheider Waldes, in der Nähe zum St. Ingberter Wahrzeichen Großer Stiefel, befindet sich eine heidnische Kultstätte der keltischen Vorfahren.
Bei „Hänsel und Gretel“, so liebevoll im Volksmund genannt, handelt es sich um einen bedeutenden Rest gallorömischer Kultur. Das Kulturdenkmal befindet sich in der Südwand eines gewaltigen Felsblockes, der an seiner Oberseite künstlich eingeebnet ist.
Etwa 15 Meter über der Talsohle finden sich in dreiviertel Lebensgröße (1,20 Meter und 1 Meter) zwei Figuren, eine männliche und eine kleinere weibliche, in sanfte Nischen eingehauen. Das verwitterte Reliefbild, das in dem schmalen und stillen, nur nach einer Seite hin geöffneten Talkessel zu finden ist, diente möglicherweise einst als Altar. Vielfach fand die Verehrung unter freiem Himmel ohne Tempelanlage statt.

Die rechte Figur ist ein bartloser Mann, ca. 1,20 Meter hoch, und trägt einen bis zu den Knien gehenden Kittel. Es ist noch erkennbar, dass er seinen rechten Arm erhoben hat, wobei der Oberarm fast eine Waagerechte bildet und der Unterarm im rechten Winkel dazu nach oben zeigt. Augen und Mund sind als einfache Vertiefungen ausgebildet.
Seine Begleiterin ist ca. 1 Meter groß. Sie ist ebenfalls gekleidet mit einem langen Gewand und trägt vermutlich in der linken Hand einen Korb mit Früchten. Im seitwärts nach unten gestreckten Arm wird eine Opferschale vermutet.
Durch den hohen Verwitterungsgrad sind viele Deutungen möglich.
Entstanden ist das Felsrelief im 2. bis 3. Jahrhundert n. Chr. und ist in Verbindung zu bringen mit Waldgottheiten aus dem gallorömischen Götterkreis.
Deutungen gehen von dem keltischen Götterpaar Sucellus und Nantosvelta aus.
Sucellus, der altkeltische Waldgott, wird immer mit den Attributen Bier, Wildschwein, Hammer und Weinamphoren dargestellt. Einen Hammer/Stab könnte die Figur auch wirklich in ihrer Hand halte. Es ist aber durch Verwitterung nicht mehr genau zu sehen.
Im Volksmund wird das Kulturdenkmal auch als „Die Engelchen“ und „Herr Rapp und seine Frau“ bezeichnet.



Servicenavigation



Daten zu dieser Unterkunft

Kontakt / Ansprechpartner
Kulturamt St. Ingbert

Telefon: (0 68 94) 1 35 14
Telefax: (0 68 94) 1 35 30
kulturamt@st-ingbert.de
http://www.st-ingbert.de

Art der Sehenswürdigkeit:
Natursehenswürdigkeit

Adresse:
Kulturamt St. Ingbert
Rickertstr. 30
66386 St. Ingbert

Zeiten:
ganzjährig



Pfadnavigation

Letzte Änderung: 12.10.2011

Informieren Sie sich über die Betreiber der Seite und die Datenschutzbestimmungen unter