Orangerie Blieskastel

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Orangerie Blieskastel

Art der Sehenswürdigkeit: Baudenkmal

Das Land um Blieskastel an der unteren Blies begann seine Territorialgeschichte im Hochmittelalter mit häufig wechselnden Besitzverhältnissen. Die Reichsgrafen von der Leyen erwarben im 17. Jahrhundert die Herrschaft Blieskastel und verlegten im 18. Jahrhundert ihre Residenz dort hin. Hierdurch begann in dem bis dahin unbedeutenden Städtchen eine kurze, dafür aber eindrucksvolle Periode lebhafter Bautätigkeiten mit zahlreichen Höhepunkten spätbarocker Baukunst.
Die neuen Blieskasteler Herren brachen die örtliche Burg ab und nahmen eine weitläufige Schlossanlage in Angriff, die 1664 fertiggestellt wurde. Beim Einmarsch der französischen Revolutionstruppen, wurde im Jahr 1793 das Schloss schwer beschädigt. Da es in den Folgejahren als Steinbruch verwendet wurde, stand im Jahr 1820 kein Stein mehr auf dem anderen. Es ist ein Glücksfall, dass von der Schlossanlage der 1669 errichtete zweigeschossige "Lange Bau", die sogenannte „Orangerie“ übrig blieb.
Irreführend ist indes der Name „Orangerie“, der sich wegen der Nähe des Baus zum Schlossgarten eingebürgert hat. Auf Schloss Ambras bei Innsbruck gibt es einen fast identischen Galeriebau, der als Ballhaus diente. Deshalb kann man davon ausgehen, dass die „Orangerie“ früher ebenfalls als Ballsaal des Blieskasteler Schlosses genutzt wurde. Der Bau verfügt über Wandpfeiler und toskanische Säulen – dadurch erhielt der Bau seine Zierlichkeit und Schönheit.
Die „Orangerie“ wird heute für kulturelle Veranstaltungen - Vorträge, Ausstellungen und Konzerte genutzt.

 

Lage: Die Orangerie liegt an der Schlossbergstraße.

 



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Daten zu dieser Unterkunft

Kontakt / Ansprechpartner
Verkehrsamt Blieskastel

Telefon: (0 68 42) 9 26 13 14
Telefax: (0 68 42) 9 26 23 15
verkehrsamt@blieskastel.de
http://www.blieskastel.de

Art der Sehenswürdigkeit:
Baudenkmal

Adresse:
Verkehrsamt Blieskastel
Zweibrücker Straße 5
66440 Blieskastel



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Letzte Änderung: 13.03.2009

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