Silbersandquelle

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Silbersandquelle

Art der Sehenswürdigkeit: Natursehenswürdigkeit

Silbersandquelle

Unweit der Autobahn A 6 liegt sie etwas versteckt im wasserreichen Mutterbachtal: die Silbersandquelle. Sie sieht aus wie die aus der Eifel bekannten Maare, nur in Miniformat und am Boden der Quelle brodelt es verdächtig.

Dem interessierten Wanderer stellen sich sogleich mehrere Fragen: Woher kommt der Name? Wurde hier etwa in früheren Zeiten Silber gefunden? Wieso blubbert der Sand auf dem Grund der Quelle?

Zuerst zum Namen der Quelle: die Antwort liegt zwar im Boden, es ist aber nicht das Edelmetall Silber, sondern der silberglänzende Sand, der in der Quelle regelmäßig sprudelt. Nun zur Lösung des zweiten Phänomens dem blubbernden Sand am Boden: Ursache hierfür ist die besondere geologische Beschaffenheit der Silbersandquelle, sie ist eine sogenannte „intermittierende Quelle“. Sie entspringt in etwa ein Meter Tiefe im anstehenden Fels.

Das Quellwasser kommt aus Spalten und schleudert von Zeit zu Zeit den darüberliegenden Sand hoch. Durch die dauernde Wiederholung entsteht die so oft bestaunte pulsierende Bewegung des Sandes. Gleichzeitig werden alle Schmutzteile aus dem Sand ausgespült, was ihm auf die Dauer das silberhelle Aussehen verleiht. Je nach Entnahme von Grundwasser in dem Wiesental und Wetterlage ist der Wasserausstoß der Quelle schwankend.

Den Besuch der Silbersandquelle kann man ideal mit einer rund 10 Kilometer langen Rundwanderung verbinden. Start ist das Naturfreundehaus in Kirkel, von hier folgt man der Markierung mit dem Fisch ins Mutterbachtal. Wer direkt nur die Quelle besuchen will, kann an der Gaststätte Hubertushof an der Kaiserstraße parken.

Der ca. 1 km lange Weg zur Quelle führt gegenüberliegend durch die Straße an der Silbersandquelle und auf einem gut ausgebauten Waldweg bis kurz vor die Autobahn, wo links die Quelle liegt.



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touristik@saarpfalz-kreis.de
Art der Sehenswürdigkeit:
Natursehenswürdigkeit


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Letzte Änderung: 10.08.2011

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