Der Hüttenwanderweg - Wandergenuss und Einkehr ohne Ende

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    Beginn des Inhaltsbereiches

    Der Hüttenwanderweg - Wandergenuss und Einkehr ohne Ende

    Art des Angebotes: Wandern

    Der Hüttenwanderweg - Wandergenuss und Einkehr ohne Ende

    Der Hüttenwanderweg ist eine abwechslungsreiche, allerdings anspruchsvolle Rundtour von 11 Kilometern Länge. Neben der Natur sind die vier beziehungsweise fünf am Wege liegenden Hütten das beherrschende Thema der Tour, die über Wald- und Wiesenpfade sowie Wald- und Feldwege führt. Die Hütten sind überwiegend an den Wochenenden geöffnet und laden zur Einkehr ein. Nicht zu vergessen die Brunnen, Quellen und Fischweiher am Wegesrand. Auf der Strecke sind drei Steigungen zu bewältigen, entscheidet man sich für die Zusatzschleife über den Kahlenberg, dann noch einen Berg mehr. Die zusätzliche Anstrengung wird mit einem tollen Weitblick ins nördliche Saarland belohnt.

    Sehenswertes

    Historisches Waschbrunnenhaus
    Naturschutzgebiet Laichweihertal mit Angelweihern
    Naturdenkmal Eichertsfels
    Christkönigsbrunnen
    Horstenbrunnen
    Hainbuchenbrunnen
    Aussichtspunkt Weidenberghütte
    Brunnen im Saulager
    Rotsoligbrunnen
    Oberwürzbacher Grotte mit Martin-Sprengard-Brunnen

    Anreise

    Auto: A6, Saarbrücken-Mannheim, Ausfahrt St. Ingbert-West in Richtung Oberwürzbach. Auf der Hauptstraße ganz durchfahren bis kurz vor dem Ortsausgangsschild links in die Talstraße abbiegen.
    Direkt hinter dem Waschhaus befindet sich ein Parkplatz.
    ÖPNV: Zug ab Mannheim bis Bhf. St. Ingbert, hier mit dem Ingo-Bus Linie 3b bis Oberwürzbach (Busverbindung besteht nur montags bis samstags!)

    Ausgangspunkt

    Parkplatz an der Oberwürzbachhalle in St. Ingbert-Oberwürzbach

    Tourplanung

    Rundwanderung, meist auf Wald- und Wiesenpfaden, anspruchsvolle Tour mit einigen Auf- und Abstiegen. Festes Schuhwerk wird empfohlen. Für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer ist die Tour nicht geeignet.
    Länge: 11 km + 2,5 km mit Kahlenbergschleife, ca. 4 h 30 min.

    Markierung

    gelbe Hütte auf weißem Grund

    Einkehrmöglichkeiten

    Hütte des Angelsportvereins Oberwürzbach: Vereinshütte, keine festen Öffnungszeiten! Nett nachgefragt, sind hier sicherlich auch Getränke erhältlich, Telefon Hütte: (0 68 94) 76 13.
    Schopphübelhütte in Hassel: Im Freien eine schöne Grillhütte und Biergarten mit Wiese und kleinem Spielplatz. Speisen: sonntags Erbsensuppe mit Wurst, Wurstbrot, Kuchen
    Geöffnet: Mittwoch von 14 bis 20 Uhr, Samstag von 14 bis 20 Uhr und Sonntag von 10 bis 20 Uhr, Telefon Hütte: (0 68 94) 5 39 82, Vorstand: (0 68 94) 58 04 79.
    Kahlenberghütte bei Rohrbach: Schöne Höhenlage mit toller Fernsicht.
    Speisen: Speisekarte mit verschiedenen Gerichten.
    Geöffnet: Mittwoch u. Samstag: 15 bis 21 Uhr; Sonn- und Feiertage: 10 bis 20 Uhr
    Telefon Hütte: (0 68 94) 9 66 79 79
    Hof Hochscheid bei Hassel: Demeter-Betrieb, Speiseangebot: „Kässchmier“, Schmalzbrot, Eintopf mit Fleisch, selbstgebackener Kuchen. Geöffnet: Sonntag und Feiertag 11 bis 19 Uhr, Mai bis Oktober auch Samstag von 14 bis 19 Uhr, schöner Biergarten, Telefon: (06 89 4) 8 85 30
    Hütte des Wandervereins Frohsinn Oberwürzbach: Ortsrandlage, Speisen: Gulaschsuppe, Suppe mit Wurst und Kuchen. Geöffnet: Mittwoch von 14 bis 20 Uhr, Sonntag u. Feiertage 10 bis 20 Uhr, Telefon Hütte: (0 68 94) 71 20; Siegfried Deller: (0 68 94) 5 90 98 77.

    Tourenbeschreibung

    Gleich vier Hütten auf einen Streich auf gerademal 11 Kilometern kann man nur rund um St. Ingbert per Pedes erwandern. Startpunkt für die Wanderung ist der Parkplatz an der Oberwürzbachhalle in Oberwürzbach. Von hier führt der Weg in das idyllische Laichweihertal, ein sehr schmales Tal mit viel Quellwasser. Gleich im ersten Wegstück befindet sich ein Naturlehrpfad mit interessanten Informationen zu Wald und Flur. Kaum sichtbar für den Wanderer liegen in der Talaue rund 200 Jahre alte ehemalige Fischteiche aus der Barockzeit. Fast am Ende des Tales sind noch zwei Angelweiher in Betrieb, die vom Oberwürzbacher Angelsportverein genutzt werden. Zwischen beiden Weihern liegt auch die kleine Vereinshütte mit schöner Sitzgruppe, die zur ersten Rast einlädt. Von hier schlängelt sich der Weg auf der Bergauf zum Eichertsfelsen, einem höhlenartigen Naturdenkmal. Der Weg führt weiter bergauf zum Bergkamm, hier überqueren wir den asphaltierten Weg und wandern bergab Richtung Hassel. Am Ende des pfadigen Weges erblicken wir links die Schopphübelhütte der Hasseler Wander- und Naturfreunde mit ihrem einladenden Biergarten. Unter schattigen Bäumen lässt sich hier die „süße Spezialität des Hauses“, der Bienenstich mit einem schönen Kaffee genießen. Von hier folgen wir dem Asphaltweg abwärts ins Wiesental. Im Tal führt die Strecke nach links vorbei an weitläufigen Pferdekoppeln mit Blick auf Hassel. Im Tal können wir uns entscheiden, ob wir noch rd. 2,5 Kilometer mehr wandern wollen, denn hier kann man rechts zur Kahlenberghütte abbiegen und diese als Zusatzschleife erwandern. Ansonsten wandern wir in der Talaue weiter bis zum Wanderparkplatz Hochscheid. Hier wandern wir links bergauf Richtung Hochscheid. Unterwegs können wir zu den beiden idyllisch gelegenen Brunnen hinabsteigen. Der erste Brunnen ist der Christkönigsbrunnen und der zweite ist der Horstenbrunnen.
    Wir wandern weiter bergan bis wir zum Hainbuchenbrunnen kommen. Es geht weiter links aus dem Wald auf die Wiese bergauf. Rechts erblicken wir schon den Hof Hochscheid, ein Demeterhof mit Wanderhütte und schönem Biergarten. Der Wanderweg führt weiter durch den Hof talwärts. Die Gatter bitte wieder schließen, damit die Tiere nicht entwischen. Am Waldrand führt der Weg rechts an den Koppeln vorbei bis zum Wegekreuz und hier links bis zur Weidenberghütte, eine schöne Schutzhütte mit tollem Blick auf Reichenbrunn. An der Hütte geht’s rechts steil bergab vorbei an einem alten schiefen Grenzstein mit Abtstab. Er markiert die ehemalige Grenze zwischen den Besitzen Kloster Wadgassen „KW“ und der Grafschaft „Von der Leyen“. Anschließend stoßen wir auf einen breiten Forstweg, dem wir nach links folgen. Kurz darauf passieren wir den „Brunnen am Saulager“ und stoßen auf eine große Wegekreuzung. Hier wandern wir rechts talwärts und erreichen am Rotsoligbrunnen die ersten Häuser von Oberwürzbach. Wir folgen der Reichenbrunner Straße nach links und biegen nach circa 100 m gleich wieder links ab zur Grotte. Der schöne Kreuzweg führt durch das idyllische Langental und anschließend rechts bergauf vorbei am Martin-Sprengard-Brunnen zur Lourdes Grotte. Hier kann man sich mit schmackhaftem Quellwasser abkühlen und Einkehr halten. Der Wanderweg führt weiter bergauf und auf der Anhöhe geradeaus und anschließend rechter Hand bergab zur Hütte des Wandervereins Frohsinn Oberwürzbach. Von hier führt der Weg vor der Hütte links bergauf. Der Weg schlängelt sich am Hang entlang, macht eine Rechtskurve und stößt schließlich auf die Straße zum Friedhof, der wir links hoch folgen. Mehrere Infotafeln über die heimische Tier- und Vogelwelt säumen den Weg. Circa 200 m hinter dem Friedhof zweigt nach einer Info-Tafel über heimische Greifvögel rechts ein Pfad ab. Diesem folgen wir bis wir wieder auf einen breiteren Waldweg stoßen. Hier folgen wir dem Pfad bergab ins Laichweihertal und wandern Weg rechts durchs Tal zum Startpunkt unserer Wanderung, dem historischen Waschhaus, zurück. Das Waschhaus ist zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als man mit dem gewerbsmäßigen Brunnenbau begonnen hat, entstanden. Es ist ein Relikt aus der bäuerlichen Vergangenheit des Dorfes Oberwürzbach. 

    Karten und Literatur

    • Broschüre "Von Hütte zu Hütte" mit Streckenplan und Wegbeschreibung, kostenlos
    • Wanderkarte St. Ingbert, Maßstab 1:15.000, Preis: 4,50 Euro
      Die Publikationen sind bei der Saarpfalz-Touristik erhältlich.
    • Wanderkartenset Saarpfalz-Kreis, Maßstab 1:25.000: 12,00 Euro

     


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    Telefon: (0 68 41) 1 04 - 71 74
    Telefax: (0 68 41) 1 04 - 71 75
    touristik@saarpfalz-kreis.de
    http://www.saarpfalz-kreis.de

    Art des Angebotes:
    Wandern

    Kontakt:
    Saarpfalz-Touristik
    Paradeplatz 4
    66440 Blieskastel
    Termin:
    ganzjährig

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    Letzte Änderung: 05.10.2012

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