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06.07.2006

Grenzenloses Radvergnügen

Radwanderkarte für den Saarpfalz-Kreis und den Stadtverband Sarreguemines

Radeln liegt weiterhin voll im Trend und das schöne sonnige Wetter animiert Urlauber wie Einheimische, die Radregion zwischen Saar und Blies mit dem „Drahtesel“ zu erkunden. Eine gute Planungsgrundlage für den sonntäglichen Ausflug oder die mehrtägige Radtour ist die neue grenzüberschreitende Radwanderkarte für den Saarpfalz-Kreis und den Stadtverband Sarreguemines.

Die neue Broschüre mit den grenzüberschreitenden Radwegen.

Die neue Broschüre mit den grenzüberschreitenden Radwegen.
Mit interessanten Radtouren zwischen Saar und Blies will die neue Karte Radbegeisterte in die Region locken. „Herzstück“ der zahlreichen Radtouren ist der Bliestal-Freizeitweg, der nun auch auf französischer Seite bis nach Sarreguemines auf der ehemaligen Bahnlinie als Radweg ausgebaut wurde. Profi-Radler wie auch Freizeitradler finden auf der neuen Karte die für sie passende Strecke. Große wie auch kleine Rundtouren laden zum Erkunden der abwechslungsreichen deutsch-französischen Region ein. So können beispielsweise „Genuss-Radler“ rund 30 Kilometer auf überwiegend flachen Radwegen von den Beeder Störchen entlang der Blies bis nach Sarreguemines rollen und unterwegs an den zahlreichen Biergärten und Bistros Zwischenstopps einlegen.

Die Hauptrouten sind der Saar-Radweg und der Bliestal-Freizeitweg, der auch Teilstück des 130 Kilometer langen Glan-Blies-Weges ist. An Saar und Blies verläuft auch der Saarland-Radweg, der mit 362 Kilometer Länge das Saarland einmal umrundet. Zudem sind einige schöne Thementouren, wie die Adebar- und die Sieben-Weiher-Tour aufgenommen worden, die auf saarländischer Seite bereits nach dem Beschilderungskonzept SaarRadLand ausgeschildert wurden. Grenzüberschreitend verläuft auch der Europäische Mühlenradweg Hornbach-Schwalb-Bickenalb, der an 14 verschiedenen Mühlen vorbeiführt. Sukzessiv werden in den kommenden Jahren weitere Radwege in der Region entsprechend markiert.

Dass die deutsch-französische Grenzregion neben der schönen Landschaft auch eine große Zahl an Sehenswürdigkeiten vorweisen kann, davon kann sich der Radler auf der Rückseite der neuen Karte überzeugen. Hier werden zweisprachig die zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die am Wegesrand liegen, in ansprechender Art und Weise vorgestellt. Neben den bekannten touristischen Attraktionen, wie beispielsweise der grenzüberschreitende Europäische Kulturpark Bliesbruck-Reinheim, das Keramikmuseum in Saargemünd oder das Saarländische Bergbaumuseum in Bexbach, werden auch Kleinodien wie der Eiskeller bei Bliesdalheim oder das Zollmuseum in Habkirchen vorgestellt. Zukünftig werden auch gemeinsame Pauschalen für Urlauber entwickelt. Zur Zeit können bei der Saarpfalz-Touristik bereits eine grenzüberschreitende Wanderpauschale auf dem Blieswanderweg und eine Radpauschale auf dem Saarland-Radweg, der ebenfalls durch Sarreguemines führt, gebucht werden.

Die Radkarte wurde im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten grenzüberschreitenden Projektes „TourCom“ realisiert. Im Rahmen dieses Projektes werden in den Regionen Stettiner Haff, Saar-Blies und Mährisches Tor grenzüberschreitende touristische Projekte entwickelt und umgesetzt. Details zu dem Projekt und weitere Informationen über die touristischen Angebote von Stadtverband Sarreguemines und Saarpfalz-Kreis sind unter der Internetadresse: www.rendezvous-saarblies.com zu finden.

Die Karte wurde in einer Auflage von 20.000 Exemplaren gedruckt und ist kostenfrei beim Office de Tourisme in Sarrguemines, bei den Kultur- und Verkehrsämtern der Städte und Gemeinden im Saarpfalz-Kreis und bei der Saarpfalz-Touristik in Homburg, Am Forum in 66424 Homburg, Telefon: 06841/104190; Fax.: 06841/104195; Mail: touristik@saarpfalz-kreis.de  oder im Internet unter www.saarpfalz-kreis.de erhältlich.

Autor: ust


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Letzte Änderung: 05.07.2006

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