Knorrige Riesen, bizarre Felsen und lustig sprudelnde Quellen
Ob alte knorrige Baumriesen, urwüchsige Felsformationen oder sagenumwobene Quellen an versteckten Stellen - von derlei Naturdenkmälern gibt es im Saarpfalz-Kreis derzeit noch knapp 40. „Ihr Schutz und ihre Erhaltung“, so heißt es im Gesetzestext, sei aus wissenschaftlichen oder landeskundlichen Gründen sowie wegen der Seltenheit, Eigenart oder Schönheit erforderlich. Diese ausgewiesenen Monumente stehen im Mittelpunkt des Vortrags, zu dem das Kulturlandschaftszentrum „Haus Lochfeld“ am Donnerstag, 9. September, einlädt. Vorgestellt werden die eindrucksvollen und nicht selten schwer auffindbaren „Einzelobjekte der Natur“ von Martin Baus, Mitarbeiter der Siebenpfeiffer-Stiftung im Homburger Landratsamt und Mitautor des jüngst erschienenen Buches „ ... die Mutter Erde schmüket ...“, in dem neben Gärten und Parks auch die Naturdenkmäler der Region beschrieben werden. Von der rund 500 Jahren alten „Dicken Eiche“ in Kleinottweiler über den riesigen Tulpenbaum im St. Ingberter Elstersteinpark oder die Maßholder an der Odilienquelle auf dem Kirchheimer Hof werden in dem Vortrag auch ungewöhnliche Phänomene wie die Silbersandquelle von Kirkel-Neuhäusel, die Schlangenhöhle von Schwarzenacker, die bizarre „Wolfsfels“ in Lautzkirchen oder der unscheinbare Quellhorizont von Reichenbrunn vorgestellt. Aber auch eine Reihe anderer imposanter Naturdenkmale, die keinen offiziellen Schutzstatus genießen, gleichwohl aber nicht minder ästhetisch, interessant und einzigartig sind, wird in Text und Bild erläutert.
Der Vortrag beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Alle Interessierten sind dazu eingeladen. Weitere Informationen (auch eine Anfahrtsbeschreibung) zum Angebot des Kulturlandschaftszentrums gibt es bei der Kreisverwaltung in Homburg und zwar bei Waltraud Stephan-Diener und Christian Stein unter der Telefon-Nr. 06841/104-7228.
Wegen der begrenzten Parkmöglichkeit am Haus wird gebeten Parkplätze im Umfeld anzufahren oder Fahrgemeinschaften zu bilden.

