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19.11.2009

Beim Heizen kommt es auf die richtige Einstellung an


Gerade jetzt steht wieder die kalte Jahreszeit vor der Tür, in der wir eine gute Raumheizung zu schätzen wissen.

Wir sind es gewohnt, jederzeit mollig warm zu haben. Bei vielen Menschen haben sich die Ansprüche an die Zimmertemperatur im Laufe der Jahre immer mehr nach oben verschoben. Doch Heizenergie in Form von Öl und Gas wird ständig teurer und die Gewinnung von Raumwärme heizt das Klima auf. In unseren Breitengraden beträgt der Prozentsatz an Heizenergie im Verhältnis zum Gesamtenergieverbrauch im Haushalt und am Arbeitsplatz über 80 %. Durch die Beachtung einiger weniger Tipps kann heute jeder teure Heizenergie sparen, ohne dabei auf behagliche Raumwärme zu verzichten.

• Überheizte Räume sind ungesund, kosten unnötig Energie und verursachen zuviel CO2. Normal beheizte Räume sollten nicht mehr als 21-22 ° haben. Bei der Reduzierung der Temperatur  um nur ein Grad spart man 6% an Energie und Heizkosten.

• Auch kontrolliertes Lüften spart Heizenergie: Besser mehrmals am Tag für ca.5 Minuten mit weit geöffnetem Fenster lüften als ständig das Fenster „auf der Kippe“ stehen zu haben. Damit wird nämlich hauptsächlich die Außenluft geheizt.

• Die Raumtemperatur sollte der Nutzung angepasst sein. Treppenhäuser, Toiletten, Schlafräume und kurzzeitig genutzte Räume kommen mit weniger Graden aus als Räume in denen man sich länger und zumeist ruhig sitzend aufhält.

• Elektrische Zusatzgeräte wie Heizlüfter haben es in sich. Bei 2000 Watt Leistung und fünf Betriebstunden täglich bedeutet das einen Verbrauch von etwa 300 kWh im Monat. Damit könnte ein Fernsehgerät ein ganzes Jahr lang betrieben werden. Heizlüfter und Co sind also energie-gierige indirekte CO2-Schleudern, die allenfalls für Notfälle akzeptabel sind. Keinesfalls sind sie als dauerhafte Ergänzung für eine defekte Raumheizung oder undichte Fenster anzusehen.

• Heizkörper sollten nicht abgedeckt oder zugestellt sein, da die erwärmte Luft sich sonst nicht im Raum verteilen kann.

• Rollläden, Fensterläden und Vorhänge sollten nachts geschlossen sein, dabei sollte aber beachtet werden, dass die Thermostatventile nicht verdeckt sind, da diese andernfalls die Raumtemperatur nicht mehr richtig regeln.



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Letzte Änderung: 19.11.2009

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