Wir über uns
Eine Motivation war nicht nur, die komplexen Abläufe im Krankenhaus zu strukturieren und somit für Patienten und Mitarbeiter optimierter zu gestalten, sondern auch im Dialog neue Aspekte kennenzulernen und Verbesserungspotentiale sichtbar zu machen.
Wir sind überzeugt, dass unsere Mitarbeiter durch ihr außerordentliches Engagement zu unseren guten Leistungsdaten beigetragen haben. Dennoch wissen wir, dass wir uns aus der Transparenz und dem Vergleich mit anderen stetig weiter entwickeln können. Auf freiwilliger Basis haben wir in diesem Sinne mit anderen fortschrittlich orientierten Krankenhäusern bereits einen entsprechenden Gedankenaustausch geführt, z. B. durch Benchmark von Leistungsdaten oder in der Diskussion über Aktivitäten im Qualitätsmanagement, so z. B. auf den von uns initiierten Tagungen der Südwestdeutschen QM-Beauftragten. Nur der beständige Dialog wird dazu beitragen, das Gesundheitswesen zu stabilisieren und zu optimieren, um letztlich dem kranken Menschen auch in Zukunft weiterhin die notwendige Behandlung zukommen lassen zu können.
Mit vielfältigen Maßnahmen - unterstützt von allen Mitarbeitern und vielen Partnern - wurden die Fallzahlen stetig gesteigert.
Breit gefächerte Maßnahmen und Entscheidungen förderten im Weiteren diese Entwicklung:
I. INNERBETRIEBLICHE VERÄNDERUNGEN
Chirurgische Klinik
Mit Wirkung vom 1. Juli 2005 wurde die Chirurgische Klinik durch die Aufteilung des chirurgischen Spektrums in Sektionen unter der Gesamtleitung von Chefarzt Dr. Josef Mischo neu strukturiert. Es wurden folgende Sektionen gebildet
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Viszeralchirurgie,
Leitung: Hans-Werner Morsch -
Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Leitung: Dr. Oliver Schneider
- Ambulantes Operieren,
Leitung: Dr. Klemens Bieringer
Der jeweilige Sektionsleiter ist ein Spezialist auf seinem Gebiet und garantiert eine Behandlung auf hohem fachlichem Niveau. Zur Ergänzung des Leistungsspektrums der Chirurgischen Klinik konnte u. a. Professor Dr. Stefan Rupp (Chefarzt MediClin Bliestal-Kliniken, Blieskastel) als Kooperationspartner gewonnen werden.
Medizinische Klinik
Dr. Bernd Hammer wurde am 1. Dezember 2005 neuer Chefarzt der Medizinischen Klinik.
Gynäkologie-Belegabteilung
Dr. Guido Justinger und Dr. Michael Schröder haben sich im Kreiskrankenhaus St. Ingbert als langjährige Belegärzte etabliert. Durch die Verstärkung dieses Teams zum 1. Juli 2005 mit Dr. Klaus-Henning Kraft wurde das Angebot der medizinischen Leistungen im Bereich der Gynäkologie noch weiter ausgebaut.
Belegabteilung Hals-Nasen-Ohrenheilkunde
Aufgrund der modellhaften Entwicklung wurde dem Krankenhaus mit Wirkung zum 01.04.2007 eine neue Belegabteilung für Hals-, Nasen-und Ohrenheilkunde zugeteilt. Mit den kompetenten Belegärzten, Dr. Irmgard Klass und Dr. André Mippi, konnte somit das medizinische Leistungsspektrum des Kreiskrankenhauses weiter ausgebaut werden.
Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin
Zum 01.09.2008 hat Herr Dr. med. Michael Ziehmer als Chefarzt der Abteilung Anästhesie und operative Intensivmedizin seine Tätigkeit im Kreiskrankenhaus St. Ingbert aufgenommen.
Ausbau der interdisziplinären Stationen
Zur Optimierung der Patientenversorgung werden Patienten auf der interdisziplinären Aufnahmestation, der interdisziplinären gastroenterologischen Station und der interdisziplinären septischen Station gemeinsam von Internisten und Chirurgen betreut.
II. GESUNDHEITSPARK
Der Ausbau des Gesundheitsparks am Standort St. Ingbert und die Ausweitung der guten Beziehungen zu den niedergelassenen Ärzten wurden vorangetrieben. Rund um das Kreiskrankenhaus St. Ingbert haben sich in verschiedenen Gebäuden bereits unterschiedliche Unternehmen der Gesundheitsbranche angesiedelt. Der Gesundheitspark St. Ingbert wächst stetig weiter.
Das im März 2006 eröffnete Zentrum für Prävention und Gesundheitsförderung GmbH & Co. KG (ZPG) ist einer der wichtigsten Partner innerhalb der gelebten sektorenübergreifenden Vernetzung.
III. MITARBEITER
Das hohe Qualitätsbewusstsein der Mitarbeiter, die hohe Fachkraft-Quote, das interdisziplinäre Arbeiten und die gute Atmosphäre haben sich weit über die Grenzen von St. Ingbert hinaus herumgesprochen.
IV. QUALITÄTSMANAGEMENT
Im September 2005 wurde im Rahmen der Re-Zertifizierung die Wirksamkeit des QM-Systems nach DIN ISO 9001:2000 sowie die Beteiligung der Mitarbeiter an zahlreichen, insbesondere auch freiwilligen Verbesserungsprojekten gewürdigt.
Dieser Erfolg (die ersten Tätigkeiten begannen bereits im Jahr 1995) resultiert u. a. daraus, dass das Kreiskrankenhaus St. Ingbert bereits im Jahr 2000 als eines der ersten Krankenhäuser im Saarland zertifiziert wurde. Die Geriatrische Rehaklinik war im Saarland sogar die erste und bundesweit die vierte nach DIN ISO zertifizierte Einrichtung.
V. LEISTUNGSFÄHIGKEIT
Die Baserate (Fallpreis für die durchschnittlichen Behandlungskosten für einen Patienten) sowie die durchschnittliche Verweildauer sprechen eindeutig für die Leistungsfähigkeit des Kreiskrankenhauses St. Ingbert.
Dass die geringe Verweildauer kein Indiz für ambulantes Potential ist, wird bei regelmäßigen Prüfungen durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherungen bestätigt. Neben dem hohen Fallzahl-Anstieg im stationären Bereich ist ein nicht minder starker Anstieg in den Ambulanzen zu verzeichnen. Diese Steigerungsraten zeigen, dass das Kreiskrankenhaus St. Ingbert in der Bevölkerung auf beiden Sektoren eine hohe Akzeptanz genießt. Einer der Gründe hierfür ist, dass die Patienten auf modernem medizinischem Standard und zu ihrer großen Zufriedenheit in angenehmer Atmosphäre behandelt werden.
Es zeigt sich, dass die Entscheidung des Trägers umfangreich in das Gebäude, in die medizinisch-technische Ausstattung sowie in die Gestaltung der Räumlichkeiten zu investieren, richtig war.
VI. VISIONEN
Die Kreiskrankenhaus St. Ingbert gGmbH hat sich für die nähere Zukunft das Ziel gesetzt, das medizinische Leistungsspektrum und die Vernetzung rund um das Akutkrankenhaus weiter auszubauen. Ebenso liegen Schwerpunkte in dem weiteren Ausbau der Leistungsangebote in der Geriatrischen Rehaklinik, in dem Ausbau des bereits gegründeten Zentrums für Prävention und Gesundheitsförderung GmbH & Co. KG (ZPG) sowie insgesamt gesehen in dem Ausbau des Gesundheitsparks am Standort des Kreiskrankenhauses St. Ingbert.
Mit den Kooperationspartnern, wie z. B. den niedergelassenen Ärzten (teilweise in Räumlichkeiten im Kreiskrankenhaus St. Ingbert), der Bereitschaftsdienstpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung, dem Deutschen Roten Kreuz, der Lebenshilfe Saarpfalz und der Chiropraktik-Praxis Kerling-Barton, ist der von der Politik und der Kreiskrankenhaus St. Ingbert gGmbH verfolgte Gedanke eines Gesundheitszentrums bereits umgesetzt.
Wir danken allen, die uns bei der Umsetzung der Ideen bereits unterstützt haben und uns auch in der Zukunft hilfreich zur Seite stehen. Alle Mitarbeiter unseres Krankenhauses und die Klinikleitung setzen sich ständig dafür ein, bestens für das Wohl der Patienten und ihre Genesung zu sorgen.
Die Geschäftsführung

