Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt

Seit dem 01.11.2015 werden von der AQuiS GmbH gemeinnützige, zusätzliche und im öffentlichen Interesse liegende Arbeitsplätze im Rahmen des ESF-Bundesprogramms "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" angeboten. Dieses Programm ermöglicht es Langzeitarbeitslosen eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit auszuüben. Es handelt sich dabei um befristete Arbeitsverhältnisse mit einem wöchentlichen Umfang von 30 Stunden, wobei auch ein stufenweiser Einstieg mit einer geringeren Wochenstundenzahl möglich ist. Neben der Bereitstellung von Arbeitsplätzen finden auch begleitende Aktivitäten statt, um die teilnehmenden Personen zu stabilisieren und ihre Chancen auf eine ungeförderte Beschäftigung zu verbessern.

Die Arbeiten werden in den Bereich touristischer Infrastruktur, Umweltschutz und Naherholung, Bereitstellung von sozialer Infrastruktur sowie Dienstleistungen in sozialen Einrichtungen durchgeführt. Die Einsatzstellen der Arbeitskräfte im Rahmen des Bundesprogramms "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" sind dabei meist Orte mit kulturgeschichtlichem und touristisch relevantem Hintergrund, die die Verbundenheit mit der Region auszeichnen.

Ziel

Ziel des Programms ist es diesen Menschen soziale Teilhabe zu ermöglichen und Übergänge in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erleichtern.

Zielgruppe

sind Leistungsberechtigte im SGB II - Bezug, die 

• seit mindestens vier Jahren im Leistungsbezug sind und dem Arbeitsmarkt aktuell zur Verfügung stehen,

• das 35. Lebensjahr vollendet haben

• in dieser Zeit nicht, oder nur kurz selbständig oder abhängig beschäftigt waren

• noch nicht in den allgemeinen Arbeitsmarkt eingegliedert werden konnten (dokumentierte (erfolglose) Integrationsbemühungen in der Vergangenheit, vorläufige negative Prognoseentscheidung, mittel- bis langfristig jedoch integrierbar) und

• gesundheitliche Einschränkungen haben, die eine Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt erschweren oder in einer Bedarfsgemeinschaft mit minderjährigen Kindern leben.

Zugang

Die Zuweisung der Beschäftigten erfolgt über das Jobcenter Saarpfalz-Kreis.

Finanzierung

Die Lohnkostenzuschüsse sind aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) finanziert. Die flankierenden Leistungen werden bereitgestellt durch den Saarpfalz-Kreis, das Jobcenter Saarpfalz-Kreis, die AQuiS GmbH sowie weitere Netzwerkpartner. Darüber hinaus beteiligt sich das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr im Rahmen des Landesprogramms "ASaar" an der Finanzierung.

Kontakt

  Am Forum 1
     66424 Homburg

  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  (0 68 41) 1 04 - 0

  Rechtssicherer Kontakt

Kreissparkasse Saarpfalz
IBAN: DE92594500101010912200
BIC: SALADE51HOM

Der Saarpfalz-Kreis

logo spk w